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Herbstzeit ist Igelzeit

VIER PFOTEN warnt vor falsch verstandener Tierliebe

Zürich, 2. November 2016 - Igel sind im Herbst besonders aktiv. Die Tiere suchen Nahrung für den nötigen Winterspeck und einen geeigneten Unterschlupf für den Winterschlaf. Gesunde, kräftige Igel überleben den Winter in der freien Natur ohne Probleme. Wenn sie nicht gestört werden.

Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN warnt dringend davor, Igel aus falsch verstandener Fürsorge der Natur zu entnehmen. Der Igel ist ein besonders geschütztes Wildtier und gehört nur im absoluten Notfall in menschliche Obhut. Ab einem Gewicht von 500 Gramm sind Igel in der Regel ausreichend gewappnet, um im Spätherbst in den Winterschlaf zu gehen. "Schwache, verletzte, kranke oder elternlose Igel, die zum Überleben Unterstützung brauchen, sind häufig daran zu erkennen, dass sie sich am Tag zeigen. Normalerweise sind Igel nachtaktiv", so Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN Schweiz.

Was tun, wenn man einen hilfsbedürftigen Igel findet?

Findet man einen offensichtlich hilfsbedürftigen Igel, sollte dieser behutsam mit Handschuhen eingefangen und in einem Katzentransportkorb zu der nächstgelegenen Igelstation gebracht werden. Die Pflege erfordert sehr viel Sachverstand, Zeit und Geld und sollte nur einem Experten überlassen werden. In der Schweiz gibt es Igelstationen in verschiedenen Kantonen. Dort kümmern sich Fachleute um das Wohl der Tiere. Wichtig ist, dass die Tiere, bevor sie den Experten übergeben werden, nie, auch nicht übergangsweise, mit ins Haus genommen werden. Die warmen Temperaturen führen zu einem rapiden Anstieg der ungewünschten Parasiten wie Flöhe oder Lungenwürmer.

Wie man Igeln helfen kann

Damit Igel gut in den Winter kommen, fordert VIER PFOTEN Gartenbesitzer zur Mithilfe auf: Die Einrichtung einer Futterstelle in geschützter Lage sowie liegengelassene Laub-, Zweige- oder Komposthaufen bieten den Igeln Schutz vor Wind und Wetter. Zudem sollte unbedingt auf Motorsensen verzichtet werden. Diese sind, nach dem Autoverkehr die häufigste Verletzungs- und Todesursache von Igeln durch Menschenhand. Die Tiere bauen sich gern unter Hecken ihren Unterschlupf und können durch ihre gute Tarnung oft nicht rechtzeitig, vor dem Einsatz der Motorsense, erblickt werden. Auch Mähroboter können für Igel gefährlich werden und sollten daher nach dem späten Nachmittag nicht mehr laufengelassen werden.

Bild: pro Igel

Igelstationen der Schweiz:

Webseite: pro-igel.ch/index.php?id=8
Kontakt: office@vier-pfoten.ch

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Endlich Happy End für Gaza Zootiere

Bethlehem/Zürich, 29. August 2016 - Jahre des Leidens in desolaten Käfigen, Hungernot, Wassermangel und eine nervenaufreibende Rettungsmission durch VIER PFOTEN - das haben die 15 Tiere aus dem Khan Younis Zoo in Gaza nun hinter sich. Seit Ende letzter Woche können sie endlich ihr neues Zuhause geniessen, in dem sie artgemäss versorgt werden.

Die fünf Affen wurden als erste in die Quarantänestation des Israeli Primate Sanctuary Foundation entlassen. Kurz darauf folgten der Emu, die Damhirschkuh, die Schildkröten, der Pelikan, die Adlerbussarde und die Stachelschweine. Sie alle bekamen einen Platz im New Hope Centre in Jordanien. Die Station ist Teil der Organisation "Al Ma'wa for Nature and Wildlife", die von VIER PFOTEN und der Princess Alia Foundation ins Leben gerufen wurde. Den Abschluss bildete schliesslich Tiger Laziz, der sein Adaptionsgehege im VIER PFOTEN Grosskatzenrefugium LIONSROCK beziehen konnte.

Tiger Laziz erholt sich von den Strapazen
Ioana Dungler, Leiterin der Wildtierabteilung bei VIER PFOTEN, war Teil der Rettungsmission in Gaza und begleitete Laziz auf seiner langen Reise: "Laziz war während des gesamten Transfers und während seiner Freilassung erstaunlich ruhig. Wir erlebten einen unfreiwillig komischen Moment, als der Tiger zunächst versuchte, mit dem Hinterteil zuerst aus seiner Box zu klettern. Das gelang nicht wirklich - doch schliesslich schaffte er seinen ersten Schritt auf neuem Terrain. Er brauchte ein paar Momente Ruhe, dann begann er vorsichtig herumzuschnuppern und sein neues Zuhause zu erkunden."

Dr. Frank Göritz, Leitender Tierarzt des IZW (Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung) in Berlin, hat Laziz' medizinischen Zustand während des Transfers überwacht. Er freut sich, dass der aufwändige Transfer nun endlich geschafft ist: "Obwohl Laziz während seines Lebens immer wieder Hunger leiden musste, geht es ihm verhältnismässig gut. Ich bin zuversichtlich, dass er sich in LIONSROCK schnell von seinen Strapazen erholen wird." Laziz wird noch einige Zeit in seinem Adaptionsgehege bleiben, bis er sich vollständig an seine neue Umgebung gewöhnt hat. Wenn es so weit ist, wird er in sein angrenzendes permanentes, ein Hektar grosses Gehege entlassen.

Tiere geniessen neues Zuhause
Bei den Tieren im New Hope Centre war bereits nach kurzer Zeit deutlich sichtbar, wie viel besser es ihnen in ihren artgemäss eingerichteten Gehegen geht: Das Reh hinkte schon nach einem Tag deutlich weniger als in seinem desolaten Käfig im Khan Younis Zoo. Der Pelikan plantschte nur wenige Minuten nach der Ankunft in seinem neuen Wasserbecken und die Adlerbussarde nutzen ihr nun um einiges grösseres Gehege und flogen neugierig zur Erkundung herum. "Wir sind so froh, dass alle Tiere es sicher in ihre neuen Zuhause geschafft haben. Wir haben von allen Seiten grosse Unterstützung erfahren. Dafür sind wir unglaublich dankbar. Eine Rettungsmission in dieser Grösse wäre sonst nicht möglich gewesen", so Dungler.

Über LIONSROCK
Das VIER PFOTEN Grosskatzenrefugium LIONSROCK bietet über 100 Grosskatzen ein artgemässes, lebenslanges Zuhause für Grosskatzen, die unter schlechten Bedingungen in Zoos, Zirkussen oder in privater Gefangenschaft gehalten wurden. Das Refugium wurde im Jahr 2007 für Grosskatzen in Südafrika gegründet (Provinz Free State, 18 km von der Stadt Bethlehem entfernt). Es bietet höchste Standards einschliesslich Areale für Familiengruppen, die Förderung natürlicher Verhaltensweisen durch Enrichment und eine bestmögliche medizinische Versorgung. In LIONSROCK sind Jagd, Handel oder Zucht von Grosskatzen streng verboten. Der Park umfasst ein Gebiet von 1.250 Hektar. Die Gehege für die Grosskatzen nehmen 60 Hektar ein. Im restlichen Park leben andere, typisch südafrikanische Tierarten frei (z.B. Zebras, Gnus und andere Antilopen).

Bild 1: VIER PFOTEN | Bogdan Baraghin
Bild 2: VIER PFOTEN | Mohamed Salhi

Webseite: www.vier-pfoten.ch

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Nachwuchs im Papiliorama

Ein Faultier der Stiftung Papiliorama bringt ein gesundes Baby zur Welt

Eine der Faultiergruppen im Papiliorama in Kerzers hat Nachwuchs bekommen. Bereits zum dritten Mal hat das Weibchen dieser Gruppe ein Junges zur Welt gebracht. Damit ist die Faultier-Population im Nocturama auf sechs Tiere angewachsen.

Im Papiliorama in Kerzers hat die siebenjährige Faultier-Mutter unlängst ihr dritt es Junges zur Welt gebracht. Besucher haben gute Chancen, die Mutter mit ihrem acht Wochen alten Baby bei Streifzügen unter der Nocturama-Kuppel zu beobachten. Noch trägt sie zwar ihren Nachwuchs immer auf ihrem Bauch, hat dabei aber keine Angst, sich auch in der Nähe von Menschen zu bewegen. Anfassen darf man das Muttertier aber in keinem Fall, denn es kann stark zubeissen, um ihr Junges zu schützen. Im Nocturama leben zur Zeit sechs Faultiere. In einem Bereich leben die Mutter mit ihrem gesunden Jungtier und dessen Vater. Drei weitere Faultiere haben ihr Revier auf der Insel in der Mitte der Nocturama-Kuppel. Die Anzahl Faultiere im Nocturama variiert aufgrund von Weggaben oder Zuzügen, sehr selten auch aufgrund von Todesfällen.
Das Faultier-Baby ist Mitte Juni geboren worden. Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, wissen die Verantwortlichen im Papiliorama aber noch nicht. Sie werden das jüngste Faultier erst später genauer untersuchen und lassen es im Moment bei seiner Mutter. Die Tiere im Papiliorama gehören zur Gattung der Zweifinger-Faultiere, die bis zu 85 Zentimeter lang und zwischen sieben und acht Kilogramm schwer werden können. Junge Faultiere bleiben rund sechs Monate auf dem Bauch ihrer Mutter. Das Faultier-Junge wird sich also erst gegen Ende Jahr von seiner Mutter lösen.

Webseite: www.papiliorama.ch

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Bärenschutzzentrum in der Ukraine

Startschuss für neues VIER PFOTEN Bärenschutzzentrum in der Ukraine
Neues Zuhause für bis zu 20 leidgeprüfte Bären

Zürich, 23 Mai 2016 - Mit der offiziellen Grundsteinlegung wurde es am vergangenen Donnerstag besiegelt: In der Westukraine entsteht ein neues VIER PFOTEN Bärenschutzzentrum, das den hohen Tierschutz- und Sicherheitsstandards der internationalen Tierschutzorganisation entsprechen wird. Bis zu 20 misshandelte Kampfbären werden im Bärenschutzzentrum ein neues Zuhause erhalten.

In der ukrainischen Stadt Lviv (Lemberg) starteten am Donnerstag mit der offiziellen Grundsteinlegung die Baumassnahmen des neuen Bärenschutzzentrums. Vor Ort waren unter anderem Heli Dungler, Gründer und Präsident von VIER PFOTEN, Ostap Semerak, ukrainischer Minister für Ökologie und Naturressourcen und Oleh Syniutka, Präsident der Regionalverwaltung Lviv. "Mit diesem Schutzzentrum bietet VIER PFOTEN ein artgemässes Leben und somit eine nachhaltige Lösung für misshandelte ukrainische Bären", erklärt Dungler. Mit Unterstützung der internationalen Tierschutzorganisation wurde 2015 in der Ukraine ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet. Bären dürfen seither nicht mehr für Hundekämpfe eingesetzt werden, Bärenkampf-Events sind verboten und das Betreiben von Kampfbärenstationen ist mittlerweile ebenfalls gesetzeswidrig. "VIER PFOTEN wird aber selbstverständlich auch in Zukunft die ukrainische Regierung im Kampf gegen die illegale Privathaltung von Bären unterstützen", so Dungler.

Erste Bären ab 2017 im Bärenschutzzentrum
Die erste Bauphase hat bereits begonnen und wird bis Mitte des Jahres 2017 abgeschlossen sein. Teil dieser ersten Bauphase sind ein Besucherzentrum, ein Gebäude für die Technik sowie ein Aussengehege von 7,7 Hektar, das bis zu acht Bären beherbergen kann. VIER PFOTEN finanziert den gesamten Bau des Schutzzentrums. Der Abschluss der zweiten Bauphase ist für 2018 geplant. Das gesamte Gelände wird am Ende 20 Hektar umfassen. Bis zu 20 Bären können dann ein artgemässes Leben in dem naturnahen Umfeld führen. Ausserdem wird es ein Bildungszentrum geben, in dem die Besucher Interessantes über artgemässe Bärenhaltung erfahren können. So soll das Zentrum Besuchern, die mehr über Bären und andere Wildtiere erfahren wollen, einen wertvollen Anreiz bieten.

Missbrauch von Bären für Jagdhunde-Training
Obwohl der Einsatz von Kampfbären gesetzlich seit 2015 verboten ist, gibt es noch immer etwa 20 Kampfbären. Die Bären werden zu Trainingszwecken von Jagdhunden attackiert. Oft bekommen sie nur unzureichend Futter und Wasser und manchmal werden ihnen die Krallen gezogen, damit sie keine so grosse Gefahr für die Hunde darstellen. Da ihre Krallen durchblutet sind, verursacht diese Prozedur den Tieren ohne Betäubung starke Schmerzen. Insgesamt werden über 100 Bären im Land zur Unterhaltung von Touristen missbraucht. Sie fristen ihr Dasein in winzigen Käfigen in der Nähe von Restaurants, Hotels oder Tankstellen. VIER PFOTEN hat bereits mehrere Bärenrettungen in der Ukraine durchgeführt. Fünf von der internationalen Tierschutzorganisation gerettete Tiere haben ein neues Zuhause in der BÄRENSTATION Nadiya im westukrainischen Zhytomyr gefunden, doch die Kapazität der Station ist damit ausgeschöpft - mit ein Grund für die Eröffnung eines neuen Bärenschutzzentrums.

Webseite: www.vier-pfoten.ch

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CO2-Ausstoss sinkt weiterhin zu langsam

Ohne Sonderfaktoren ist der CO2-Ausstoss bloss um knapp 2 Prozent gesunken, nötig wären 4 Prozent.

Die publizierte CO2-Statistik ist auf den ersten Blick erfreulich, doch der Schein trügt: Wegen dem hohen Frankenkurs ist der Tanktourismus von Ausländern in der Schweiz zusammengebrochen und es wird nun in den Nachbarländern entsprechend mehr getankt. Ohne diesen Sondereffekt bleibt ein witterungsbereinigter Rückgang zwischen 2014 bis 2015 von bloss knapp 2 Prozent. Das reicht nicht, um mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens mithalten zu können. Das Abkommen sieht vor, dass die Emissionen bis 2050 netto auf null sinken, damit der Klimawandel unter den gefährlichen 1.5 Grad gehalten werden kann. Dafür müssten die Emissionen der Schweiz jedoch um 4 Prozent pro Jahr sinken.

Für den WWF ist klar: Der Bundesrat muss nun seinen im CO2-Gesetz vorgesehenen Spielraum nutzen, um für mehr Klimaschutz zu sorgen. "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, und die neuen Zahlen sind noch nicht einmal eine Schwalbe", kommentiert Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie beim WWF Schweiz. "Jetzt brauchen wir eine Politik, mit der die Emissionen endlich richtig sinken, und zwar netto auf null. Alles andere ist ungenügend und nicht akzeptabel."

Webseite: www.wwf.ch

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Frischer Wind für Windenergie

Zusammenarbeit für gute Lösungen verstärken

Die Windenergie ist für die Schweiz eine wichtige nachhaltige Stromquelle - insbesondere in den Wintermonaten. Projekte zu Windenergieanlagen werden trotzdem des Öfteren kontrovers diskutiert. WWF und Suisse Eole sind sich einig: Die Interessen von Natur- wie Artenschutz und Windkraft lassen sich mit sorgfältiger Planung gut vereinbaren.

Die Schweiz steckt betreffend Windenergie noch in den Kinderschuhen. Heute zählen wir erst 37 Windenergieanlagen. Die Stromproduktion durch Wind, vor allem im Winter, ist essentiell und kann umweltverträglich umgesetzt werden. Sie muss in der Bevölkerung, bei Umweltverbänden und bei Behörden aber noch etabliert werden.

WWF und Suisse Eole sind der Überzeugung, dass einvernehmliche und tragbare Lösungen zur Umsetzung von Windprojekten in vielen Fällen möglich sind. Und zwar mit minimalen Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Ihre positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit bestärken die beiden Organisation: An einem runden Tisch diskutieren WWF und Suisse Eole jeweils Beurteilungskriterien für Windenergieprojekte, Massnahmen zum Schutz der Natur, Bedenken oder Einwände seitens der Umweltorganisation und die Herausforderungen für die Windbranche. Die Meetings am runden Tisch stehen allen Verbänden offen. WWF und Suisse Eole laden zu einem breiteren Dialog für die Windenergie ein. Das Ziel ist, den Weg für die Realisierung von 400 Windenergieanlagen zu ebnen. Dies entspricht dem Szenario 2035 der Umweltallianz.

Relevant für die Umsetzung ist, dass die Unklarheiten im Vollzug durch Bund und Kantone nun geschlossen werden. Das hängige Windenergie-Konzept des Bundes und das seit Jahren erwartete UVP-Handbuch werden benötigt, um mehr Rechtssicherheit für Unternehmen, Verbände und Kantone zu schaffen.

Die Stromversorgung durch Wind – im Winter komplementär zu Wasserkraft und Solarstrom – ist in der Schweiz unverzichtbar. Sie ist ein wichtiger Bestandteil in der nachhaltigen, finanziell tragbaren und umweltschonenden Energieversorgung.

Webseite: www.wwf.ch

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