Mehr als 70 Lachse unterwegs zurück

2016 scheint erneut ein Rekordjahr für den Lachs im Rhein zu werden. Bis Ende April sind bereits über 70 Lachse auf dem Weg nach Basel beobachtet worden. Auch 2015 galt als Rekordjahr, als es 220 Lachse schafften, sich durch die Passage in Iffezheim im Elsass auf den Weg nach Basel zu machen. Bis 2020 müssen die letzten Hindernisse auf dem Weg in die Schweiz beseitigt sein.

Die Rückkehr der Lachse in die Schweiz, um in den Geburtsgewässern zu laichen, nimmt weiter zu. Es werden jedes Jahr mehr Tiere, die auf die "Homing" genannte Wanderung in die Schweiz aufbrechen. Bis jetzt versperren den Fischen allerdings immer noch unüberwindbare Hindernisse den Weg. Ab 2020 könnte sich der Lachs seine alten Laichgewässer allerdings wieder zurückerobern. Bis dann müssen die letzten fünf Kraftwerke der "Electricité de France" (EDF) auf der Rheinstrecke zwischen Strassburg und Basel für Fische passierbar sein. Erste Erfolge geben Grund zur Hoffnung: Der Fischpass in Strassburg wurde letzten Herbst in Betrieb genommen, derjenige am Kraftwerk Gerstheim soll nächstes Jahr folgen. Nun fehlen noch die Kraftwerke Rhinau, Marckolsheim und Vogelgrün im Elsass. Erste Untersuchungen sind im Gange und laut Ruedi Bösiger vom WWF Schweiz ist eine technische Lösung in Griffnähe.

Flussaufwärts ab Basel muss laut den Schweizer Bundesbehörden bis 2020 auch das Kraftwerk Birsfelden über eine Fischtreppe verfügen. Der Rückkehr des atlantischen Lachses über den Rhein, in die Aare und weiter in die Limmat und die Reuss stünde dann nichts mehr im Weg.

Wichtig für alle Wanderfische

Von den internationalen Vernetzungsmassnahmen am Rhein profitiert nicht nur der Lachs. In der Kontrollstation in Iffezheim wurden letztes Jahr auch rund 2000 Brachsen, 5200 Barben, 8000 Aale und über 18000 Nasen beobachtet. Insbesondere die hohe Zahl der Nasen ist eindrücklich und macht Hoffnung: Die in der Schweiz verbleibenden Restbestände dieser gefährdeten Fischart sind äusserst bedroht und eine Zuwanderung wäre daher höchst willkommen.

Für das Comeback des Lachses in der Schweiz sind die Betreiber der Wasserkraftwerke am Rhein gefordert, damit die verbleibenden Hindernisse für Wanderfische passierbar werden.

Box:
Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Fischwanderung wird der WWF heute eine Unterwasserwelt auf die Gemäuer Basels projizieren. Heute Abend schon werden imaginäre Lachse durch Basel schwimmen. Mit mobilen, animierten Projektionen auf Brücken, Ufermauern und Fassaden dem Rhein entlang soll Basel auf das bevorstehende Comeback des Lachses eingestimmt werden. Passanten können ihre eigenen Lachse zeichnen und virtuell auf den Fassaden schwimmen lassen. So entsteht ein farbiges Gemälde der imaginären Rhein-Unterwasserwelt, das zeigen soll: Der Lachs ist willkommen!

Start der Aktion in Basel ist heute um 21 Uhr auf der Ostseite der Mittleren Brücke, mit Velos und einer mobilen Bar, verschiedene Stationen auf und rund um die Brücke; Ende ca. 23:30 Uhr.

Am Internationalen Tag der Fischwanderung wird weltweit auf die Unterbrechungen der Fliessgewässer und die damit verhinderten Migrationsmöglichkeiten der Wanderfische hingewiesen.

Webseite: www.wwf.ch

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Erleichterte Eingriffe sinnlos

Höckerschwanbestand

Neue Paragraphen für eine erleichterte Regulierung von Beständen des Höckerschwans sind unnötig. BirdLife Schweiz hat deshalb keinerlei Verständnis dafür, dass der Nationalrat neue Gesetzes- und Verordnungsartikel schaffen will, um gegen den stolzen und beliebten Vogel vorzugehen. Die Politiker schaffen neue Bestimmungen auf kantonaler und nationaler Ebene, die von Beamten mit aufwändigen Verfahren umgesetzt werden müssen. Und alles wegen eines lokalen Problems mit ein paar verkoteten Wiesen in Nid- und Obwalden.

Die neue Regelung, welche der Nationalrat heute beschlossen hat, ist unnötig: Bereits mit den bestehenden gesetzlichen Grundlagen ist es möglich, die Schwanenbestände zu regulieren, wenn sie wirklich grosse Schäden anrichten würden. Das beweist auch die Tatsache, dass moderate Eingriffe gegen die Höckerschwäne in Nid- und Obwalden bereits bewilligt sind und diesen Frühling starten.

Es geht um ein lokales Problem, das nun von einzelnen Parlamentariern auf die nationale Ebene hochstilisiert wird: die Verkotung einiger weniger Wiesen in Seenähe in den Kantonen Nid- und Obwalden. Dieses Problem entstand primär dadurch, dass die Höckerschwäne übermässig gefüttert wurden. Dazu haben die meisten Kantone bereits gute Lösungen gefunden, indem sie die Fütterung eingeschränkt haben.

Die zuständigen Fachstellen für Säugetiere und Vögel beim Bund und in den Kantonen haben wichtigere Aufgaben, als sich mit Höckerschwänen zu beschäftigen. Die Wildtierkorridore in der Schweiz sind noch immer nicht hergestellt. Manche Korridore verschlechtern sich sogar. Viele der prioritären Säugetier- und Vogelarten der Schweiz sind unter starkem Druck und brauchen dringend Massnahmen zum Schutz und zur Förderung ihrer Lebensräume. Diese für die Fauna unseres Landes wichtigen Projekte leiden darunter, wenn die Fachstellen mit unnötigen Aktivitäten gegen den Höckerschwan belastet werden.

Webseite: www.birdlife.ch
Kontakt: svs@birdlife.ch

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Der Clownfisch

Anemonenfische (Amphiprion) - nach den beiden bekanntesten Arten häufig auch Clownfische genannt - sind eine in den Korallenriffen des tropischen Indopazifik vorkommende Gattung der Riffbarsche (Pomacentridae), die in enger Symbiose mit Seeanemonen lebt. Dabei leben die einzelnen Arten nur mit bestimmten Arten von Symbioseanemonen zusammen. Die Symbioseanemonen bieten den Anemonenfischen, die alle schlechte Schwimmer sind, Schutz vor Raubfischen. Auch die Anemonenfische schützen ihre Symbiosepartner vor Fressfeinden, z. B. Falterfische. Annahmen, die Fische würden ihre Partner füttern, konnten nicht bestätigt werden, dagegen werden Symbioseanemonen, deren Fischpartner weggefangen wurden, bald von Falter- oder Feilenfischen gefressen.

Die Anemonenfische ernähren sich von Zooplankton, einige auch von Algen.

Merkmale

Anemonenfische werden 7 bis 16 Zentimeter lang. Die Körperlänge beträgt das 1,7- bis 2,5-fache der Körperhöhe. Ihre Rückenflosse wird von 8 bis 11 Hart- und 14 bis 20 Weichstrahlen gestützt, bei der Afterflosse sind es 2 Hart- und 12 bis 15 Weichstrahlen. Die Anzahl der Brustflossenstrahlen beträgt 16 bis 21, die der Schuppen entlang der Seitenlinie 31 bis 59, die der Branchiostegalstrahlen 17 bis 22.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von albert kok - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3817163

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Die Labyrinthfische

Labyrinthfische (Anabantoidei), auch Kletterfische genannt, sind eine Unterordnung der Anabantiformes, die zusätzlich zu den Kiemen noch das Labyrinthorgan besitzen, womit sie atmosphärischen Sauerstoff atmen können. Sie stammen aus Asien und Afrika. Wegen ihrer Farbenprächtigkeit sind einige Arten bei Aquarianern sehr beliebt.

Aufgrund ihrer Fähigkeit, atmosphärischen Sauerstoff aufzunehmen, überleben Labyrinthfische auch in sauerstoffarmem Wasser, wie warmen oder langsamfließenden bis stehenden Gewässern. Inwieweit solche Extrembedingungen auch in den natürlichen Lebensräumen vorkommen, ist von Art zu Art unterschiedlich. Manche Arten überdauern z. B. die Trockenzeit in entsprechenden Tümpeln, andere hingegen leben das ganze Jahr über in Flüssen.

Fast alle Arten der Labyrinthfische betreiben Brutpflege und nur die wenigsten sind Freilaicher. Die meisten und bekanntesten bauen zur Brutpflege Schaumnester, andere sind Maulbrüter. Damit einhergehend zeigen sie ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Territorialverhalten. Zur Fortpflanzung selbst ist es für Labyrinthfische typisch, dass das Männchen das Weibchen mehr oder weniger fest umschlingt.

Die meisten Labyrinthfische sind carnivore Friedfische, d. h. sie ernähren sich von Zooplankton wie Insekten, Insektenlarven oder Kleinkrebsen. Daneben gibt es Allesfresser (Riesenguramis und Küssender Gurami) und Raubfische (Hechtköpfe und manche Buschfische).

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Alexander Siering - photo taken by Alexander Siering, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=754608

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Der Guppy

Der Guppy (Poecilia reticulata) ist einer der beliebtesten Süßwasser-Aquarienfische. Der lebendgebärende Guppy vermehrt sich im Aquarium sehr schnell. Er stammt ursprünglich aus der Karibik sowie von den Küsten des nördlichen Südamerika.

Die Männchen der Zuchtformen werden ohne Schwanzflosse knapp 3 cm groß, die Weibchen bis über 6 cm. Die Wildformen bleiben deutlich kleiner, Männchen bis 2,5, Weibchen bis 4,5 cm. Der Guppy zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen sind kleiner, schlanker und farbenprächtiger als die Weibchen. Außerdem haben sie ein Gonopodium, also eine zum Begattungsorgan umformte Afterflosse, die bei Jungguppymännchen bereits im Alter von vier Wochen ansatzweise zu erkennen ist. Guppys sind lebendgebärend. Sie betreiben keine Brutpflege und betrachten ihre Jungen sogar als Beute. Allerdings gilt das nicht für alle Stämme, manchmal bleiben die Jungen unbehelligt.

Sie können bei Zimmertemperatur (möglich: 16-30 °C; optimal: 24-26 °C) gehalten werden. Prachtvolle Importe aus wärmeren Regionen Europas sind anfälliger für Krankheiten, da sie Seewasserzusatz und möglicherweise Antibiotika gewohnt sind. Im Heimaquarium haben sie oft nur eine sehr kurze Lebenserwartung, jedoch sind ihre Nachkommen nicht so anfällig. Aquarianer sind mit heimischen Nachzuchten, die das hiesige Wasser gewohnt sind, meist besser bedient.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Per Harald Olsen - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9997976

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Der Buntbarsch

Buntbarsche (Cichlidae) oder Cichliden sind eine Fischfamilie aus der Gruppe der Barschverwandten (Percomorphaceae). Nach den Karpfenfischen (Cyprinidae) und den Grundeln (Gobiidae) sind sie mit etwa 1700 beschriebenen Arten die drittartenreichste Fischfamilie. Buntbarsche sind beliebte Zierfische und einige große Arten wichtige Speisefische.

In der Evolutionsforschung hat die Untersuchung der Cichliden wesentliche Erkenntnisse zu den Mechanismen der Artbildung erbracht. Die Artenschwärme der Buntbarsche im Viktoriasee und ihrer Verwandten in den benachbarten Afrikanischen Großen Seen können als Modell für eine relativ rasche Artenentwicklung betrachtet werden.

Die Größe der Buntbarsche reicht von drei Zentimetern (Apistogramma) bis zu 80 Zentimetern (Boulengerochromis, Cichla). Ihre Grundform ist oval, etwas langgestreckt und seitlich abgeflacht, etwa so wie der Rote Buntbarsch in der Taxobox. Angepasst an ihr jeweiliges Habitat kann die Körperform jedoch auch stark von der Grundform abweichen. So sind die zwischen Stelzwurzeln im Orinoko- und Amazonasbecken lebenden Diskusfische und Skalare scheibenförmig, die Skalare weisen zudem stark erhöhte Rücken-, After- und Bauchflossen auf. Andere Buntbarsche sind hechtförmig (Crenicichla) oder langgestreckt (Teleogramma oder Julidochromis, Jagd in Felsspalten). Buntbarsche aus den Livingstonefällen oder den Sandufern des Tanganjikasee ähneln Grundeln. Zwischen diesen Extremen gibt es viele Übergangsformen. Die Maulform ist an die verschiedensten Ernährungstypen angepasst. Sie reicht von tief gespalten bei räuberischen Arten (wie Crenicichla) bis hin zu stark unterständig und auf das Abraspeln von Felsenaufwuchs spezialisiert (bei Labeotropheus).

Im Unterschied zu den meisten anderen Fischen haben Buntbarsche auf jeder Kopfseite nur ein Nasenloch. Ihre Seitenlinie ist unterbrochen, der vordere Teil läuft auf der oberen Körperhälfte parallel zur Rückenkrümmung, der hintere auf der Seitenmitte bis auf den Schwanzflossenstiel. Entlang der Seitenlinie zählt man 20 bis 50 Schuppen, in Ausnahmefällen mehr als 100. In der einzigen Rückenflosse ist deutlich ein hartstrahliger und ein weichstrahliger Teil zu unterscheiden. Sie wird von sieben bis 25 Flossenstacheln und fünf bis 30 Weichstrahlen gestützt. Die Afterflosse hat normalerweise drei Flossenstacheln (bei wenigen Arten auch vier bis neun, bei Etroplus zwölf bis fünfzehn) und vier bis fünfzehn Weichstrahlen, in Ausnahmefällen auch mehr als 30. Die Schwanzflosse ist meist abgerundet oder schließt gerade ab, in vielen Fällen, manchmal nur bei den Männchen, mit filamentartigen Auswüchsen oben und unten. Nur wenige Buntbarsche besitzen eine gegabelte Schwanzflosse

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Nicolas COUTHOUIS - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1350281

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Der Goldfisch

Der Goldfisch ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und ein Haustier. Vor etwa eintausend Jahren im östlichen China durch züchterische Selektion entstanden, ist der Goldfisch das älteste bekannte Haustier, welches ohne direkten, wirtschaftlichen Nutzen als Haltungs- und Zuchtgrund gehalten wird.

Goldfische verfügen über ein knöchernes Skelett und erreichen je nach Zuchtform eine Gesamtlänge bis zu 35 Zentimeter. Für die Haltung in Aquarien gezüchtete Varietäten bleiben etwa ein Drittel kleiner. Als Auftriebsorgan dient ihnen die zweikammerige Schwimmblase, die im hinteren Teil durch einen Luftblasengang, dem Ductus pneumaticus, mit dem Vorderdarm verbunden ist. Wie alle Karpfenfische haben Goldfische keinen Magen. Goldfischkiefer sind zahnlos. Im Rachen sitzen jedoch kräftige Schlundzähne. Die mit dem weit vorstülpbaren Maul aufgenommene Nahrung wird zwischen diesen Schlundzähnen und einer ihnen gegenüber liegenden, sehr massiven knöchernen Kauplatte, dem sogenannten Karpfenstein, zerkleinert. Die eigentliche Verdauung findet ausschließlich im Darm der Fische statt. Wie bei allen Vertretern der Gattung Carassius sind die besonders intensiv durchbluteten Kiemen aufgrund ihrer Struktur und Permeabilität an sauerstoffarmes Wasser angepasst. Der Goldfischkörper ist – mit Ausnahme der Varietätengruppe „Oranda“, die über einen unbeschuppten Kopfaufwuchs verfügt – vollständig beschuppt und mit einer vollständig ausgeprägten Seitenlinie ausgestattet. Goldfischaugen haben die Fähigkeit zu tetrachromatischem Farbensehen. Das heißt, sie besitzen vier unterschiedliche Zapfentypen. Neben drei Zapfentypen, die etwa denen im menschlichen Auge entsprechen, verfügen sie über einen zusätzlichen UV-Zapfen. Außerdem hören Goldfische im etwa gleichen Frequenzbereich wie Menschen. Schallwellen werden von der Schwimmblase aufgefangen und über den Weberschen Apparat zum Innenohr geleitet.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Heptagon als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). - No machine-readable source provided. Own work assumed (based on copyright claims)., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3768542

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Der Regenbogenfisch

Die Regenbogenfische (Melanotaeniidae, griechisch melan, -anos = schwarz + lateinisch taenia = Streifen) sind eine Familie von meist klein bleibenden, oft bunten, sekundären Süßwasserfischen, die für Australien und Neuguinea sowie einige der vorgelagerten Inseln endemisch sind.

Regenbogenfische sind im Allgemeinen hochrückiger, vor allem im Alter, und bunter als die mit ihnen verwandten Ährenfische. Ihr Körper ist seitlich etwas abgeflacht und erreicht je nach Art Längen zwischen vier und zwölf Zentimeter. Der Kopf ist mehr oder weniger zugespitzt, die Augen groß. Das Maul ist relativ klein, die Lippen verdickt, die Kiefer mit ein bis zwei Zahnreihen besetzt. Bei vielen Arten besteht ein Geschlechtsdimorphismus, die Männchen sind für gewöhnlich farbenprächtiger und besitzen teilweise verlängerte Flossenstrahlen.

Die zwei Rückenflossen sind deutlich getrennt, stehen aber nah zusammen. Die erste wird von drei bis sieben Flossenstacheln, die zweite von einem starken Flossenstachel und 6 bis 22 geteilten Weichstrahlen gestützt. Der Flossenstachel fehlt bei Cairnsichthys und Iriatherina. Die Afterflosse hat 10 bis 30 Flossenstrahlen, bei einigen Gattungen befindet sich vorn ein kräftiger Flossenstachel. Der innerste Flossenstrahl der Bauchflossen ist über seine gesamte Länge mit dem Körper durch eine Flossenmembran verbunden. Die Seitenlinie fehlt oder ist auf einige flache Gruben in wenigen Schuppen beschränkt. Die Schuppen sind relativ groß, in einer mittleren Längsreihe zählt man 28 bis 60. Die Region zwischen Bauchflossenbasis und Anus ist schuppenlos. Die Anzahl der Wirbel liegt bei 27 bis 38.

Quelle: Wikipedia
Bild 1: Von Thomnight (Thomnight) - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1607460
Bild 2: Von Eileen Kortright (Roan Art) - http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Red_m_boesemani.jpg, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2219778

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Die Salmlerartigen

Die Salmlerartigen (Characiformes), auch Salmler oder Salmlerfische genannt, sind eine Ordnung der Knochenfische. Sie umfasst etwa 1900 Arten, u. a. die Piranhas und Neonsalmler. Einige Arten werden als Speisefische genutzt, viele Arten sind aufgrund ihrer Farbenpracht beliebte Süßwasserzierfische.

Die Ordnung der Salmlerartigen ist vielgestaltig, die meisten Arten sind aber von barbenartiger Gestalt, aalähnlich langgestreckte Formen oder abgeflachte Bodenbewohner fehlen jedoch. Die Salmler Amerikas haben vielfältigere Körperformen hervorgebracht als die afrikanischen Salmler. Wie alle Ostariophysi sind die Salmlerartigen insbesondere durch den Weberschen Apparat, der hier einfach gebaut ist, und eine Reihe knöchriger Strukturen zwischen Schwimmblase und dem inneren Ohr gekennzeichnet. Kennzeichen der meisten Characiformes sind eine kleine Fettflosse zwischen Rückenflosse und Schwanzflosse sowie der Besitz von kräftigen Zähnen. Die Bezahnung im Oberkiefer liegt normalerweise auf dem Prämaxillare. Das Maxillare ist meist nicht oder nur schwach bezahnt. Weiterhin können das Pterygoid und Palatinum bezahnt sein. Die Kieferzähne sind mehrspitzig. Bei den Breitlingssalmlern (Curimatidae) fehlen die Zähne im Alter. Der Oberkiefer ist nicht vollständig vorstülpbar, Ausnahmen sind die Keulensalmler (Hemiodontidae) und die Barbensalmler (Prochilodontidae). Schlundzähne sind normalerweise vorhanden, aber nur bei den Engmaulsalmler (Anostomidae) ähnlich spezialisiert wie bei den Karpfenartigen (Cypriniformes). Barteln fehlen, die Anzahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei drei bis fünf.

Der Körper ist normalerweise mit Kammschuppen oder kammschuppenähnlichen Schuppen bedeckt, der Kopf ist unbeschuppt. Schuppen fehlen nur bei der südlichsten Art Gymnocharacinus bergii, die auch keine Fettflosse hat. Die Bauchflossen werden von fünf bis zwölf Flossenstrahlen gestützt, die Schwanzflosse hat normalerweise 19 Hauptflossenstrahlen. Die Afterflosse ist kurz oder gemäßigt lang, mit weniger als 45 Flossenstrahlen. Alle Flossenstrahlen sind Weichstrahlen. Bei den Männchen können die Flossenstrahlen der After- und Bauchflossen kleine Häkchen aufweisen. Die erste Hypuralia ist durch eine Lücke vom Wirbelkörper getrennt. Eine solche Lücke fehlt bei den meisten anderen niederen Teleostei. Die Seitenlinie ist manchmal unvollständig. Salmlerartige sind Physostomen, die zweigeteilte Schwimmblase steht mit dem Darm in Verbindung. Sie dient einigen Raubsalmlern (Erythrinus & Hoplerythrinus) als zusätzliches Atmungsorgan.

Viele Salmlerartige sind sehr farbenfroh, viele auch silbrig. Die größte Art ist der 1,40 Meter lange Hydrocynus goliath aus dem Kongo. Einige Arten bleiben auch unter einer Länge von drei Zentimeter, die kleinste wird 13 mm lang.

Quelle: Wikipeida
Bild 1: Von Richard Bartz, Munich Makro Freak - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2121085

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Die Panzer- und Schwielenwelse

Die Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae von griechisch kallis „schön“, ichthys „Fisch“) sind eine Familie aus der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes). Die Mitglieder dieser artenreichen Familie leben mit Ausnahme des Südens und der Gebiete westlich der Anden in fast ganz Südamerika und sind vor allem als Süßwasserzierfische bekannt geworden. Während Schwielenwelse überwiegend als Einzelgänger leben und 7 bis 24 cm [1] groß werden, handelt es sich bei den Panzerwelsen meist um Schwarmfische, von denen die meisten Arten lediglich 2 bis 8 cm groß werden.

Der Körper von Panzer- und Schwielenwelsen ist zwischen Kopf und Schwanzflosse fast vollständig durch zwei am Rücken und an den Körperseiten langlaufende Reihen von glatten, dachziegelartig übereinanderstehenden Knochenplatten gepanzert. Die Seitenlinie ist bis auf einen Rest auf einem bis sechs dieser Knochenplättchen reduziert. Die zweikammerige Schwimmblase ist von einer Knochenkapsel umgeben. Der erste Brust- und Rückenflossenstrahl ist kräftig, stachelartig und arretierbar. Die große Rückenflosse hat außerdem sieben bis acht Weichstrahlen. Die Afterflosse ist kurz. Die Bauchflossen beginnen für gewöhnlich unter dem letzten Drittel der Rückenflosse. Eine Fettflosse ist vorhanden. Vor ihr liegen einige kleine, unpaare Knochenplättchen, von denen das letzte als Stachel ausgebildet ist. Die Augen sind beweglich. Das kleine Maul ist von ein bis zwei Bartelpaaren umgeben. Auf Ober- und Unterlippe können sich zusätzliche, kürzere Auswüchse befinden. Die Kiefer sind bezahnt oder zahnlos, die Prämaxillare ist immer zahnlos.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Stan Shebs, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=506083

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Der Schwertträger

Der Schwertträger (Xiphophorus hellerii) ist ein in Mittelamerika heimischer Fisch aus der Familie der Lebendgebärenden Zahnkarpfen, der zu den beliebtesten Süßwasserzierfischen gehört.

Schwertträger weisen einen länglichen Körper mit spitzem Kopf auf. Die Männchen besitzen am unteren Teil der Schwanzflosse einen langen, geraden Fortsatz von etwa einem Drittel der Körperlänge, das Schwert. Die Färbung variiert stark zwischen verschiedenen Populationen. Die meisten Farbvarianten weisen einen braunen bis fast schwarzen oder roten Streifen entlang der Mitte der Flanken sowie Flecken auf der Schwanzflosse auf. Über dem zentralen Streifen kommen in manchen Populationen ein oder zwei weitere Streifen darunter und darüber vor. Das Schwert der Männchen ist kräftig gelb gefärbt mit schwarzen Kanten, von denen die untere ausgeprägter ist. Bei älteren Exemplaren ist das Schwert oft völlig schwarz.

Männchen erreichen eine Länge von bis zu 14, Weibchen von bis zu 16 Zentimetern.

Flossenformel: Dorsale: 11-14, Anale 8-10

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Böhm - Provided by Deutsche Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen (DGLZ) by Harro Hieronimus, Solingen., CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=380685

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