Das Angorakaninchen

Das Angorakaninchen ist eine mittelgroße, langhaarige Kaninchenrasse von etwa 3,5–5 kg Gewicht, aus deren Wolle die Faser Angora hergestellt wird.

Aussehen

Das Fell des Angorakaninchens ist umgebildet zu einer ständig nachwachsenden Wolle, die regelmäßig (in Deutschland viermal jährlich) geschoren wird und industriell verarbeitet werden kann. Charakteristisch für die Rasse sind große Haarbüschel an den Ohren. Angorakaninchen existieren in verschiedenen Farbenschlägen, der am meisten verbreitete ist der albinotische, weiße Farbenschlag.

Zusammen mit den Fuchskaninchen, dem Zwergfuchskaninchen und dem Jamora bildet das Angorakaninchen in der Einteilung des Zentralverbandes Deutscher Rassekaninchenzüchter die Abteilung der Langhaarrassen.

Seinen Namen hat das Angorakaninchen von der türkischen Provinz Angora (Ankara). Auch wenn in der Literatur die Herkunft des Angorakaninchens aus Kleinasien nicht ausgeschlossen wird, so scheint es doch wahrscheinlicher, dass der Name von der langhaarigen Angoraziege abgeleitet ist. Frühere Bezeichnungen der Rasse in Deutschland waren unter anderem Seidenhase, Kaschmir-Kaninchen oder Rupfhase.

Die Langhaarigkeit des Angorakaninchens beruht auf einer Mutation; der Langhaarfaktor ist dabei nach der deutschen Symbolik v (normalhaarig V), nach der internationalen (englischen) Symbolik l (normalhaarig L). Die Langhaarigkeit wird rezessiv gegenüber Normalhaar vererbt; siehe Hauptartikel: Genetik des Hauskaninchens.

Quelle: Wikipedia
Bild 1: Von Garitzko - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2677812
Bild 2: Von Emma Jane Hogbin from Owen Sound, Canada - Post hair cut, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17201920

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