Die Pythonschlange

Die Pythons (Einzahl der, nicht fachsprachlich auch die Python) sind eine Familie von Schlangen aus der Überfamilie der Pythonoidae. Aufgrund von körperlichen Merkmalen wurden sie lange mit den Boaschlangen als Riesenschlangen zusammengefasst, wobei aktuelle genetische Untersuchungen an der nahen Verwandtschaft der beiden Familien zweifeln lassen. Bezogen auf Familie oder Unterfamilie spricht man auch von Pythonschlangen. Ebenfalls als Pythons werden die Vertreter der Gattung Eigentliche Pythons (Python) bezeichnet.

Aussehen

Die kleinste Art der Gattung Südpythons (Antaresia perthensis) wird nur etwa 70–90 Zentimeter lang. Einige Arten der Gattungen der Eigentlichen Pythons (Python) und Malayopython zählen mit gesicherten Maximallängen über sechs Meter zu den größten Schlangen der Welt.

Pythons sind ungiftig und töten ihre Beute durch Umschlingen. Alle Pythons haben ein Grubenorgan, können also Infrarotstrahlen erfassen und so auch im Dunkeln jagen. Bei den Schlangen der Gattung Antaresia sind die Labialgruben, anders als bei allen anderen Schlangen dieser Familie, von außen nicht sichtbar. Während bisher davon ausgegangen wurde, dass bei Antaresia keine Labialgruben vorhanden sind und die Gattung deshalb eine frühe Entwicklungsstufe der Pythons darstellt, zeigen neuere Untersuchungen, dass auch bei diesen Schlangen eine Labialgrube unter der Rostralen vorhanden ist.

Quelle: Qikipedia
Bild: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=263714

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