Erfolg im Artenschutz

Wieder 400 Iberische Luchse

«Dies ist eine sehr gute Nachricht für den Artenschutz und sie zeigt, dass Schutzmassnahmen in verhältnismässig kurzer Zeit positive Auswirkungen haben können» meint Martina Lippuner, Mediensprecherin beim WWF Schweiz. «Wir sind zuversichtlich, dass sich der Bestand der Iberischen Luchse wieder erholt».

Iberische Luchse kommen in fünf verschiedenen Gebieten auf der Iberischen Halbinsel vor, vier davon befinden sich in Spanien und eines in Portugal. Immer wieder fallen sie Autounfällen zum Opfer: In den letzten drei Jahren sind so 51 Luchse gestorben. Neben dem Verkehr ist auch ein Rückgang ihres Hauptbeutetiers ein Problem: Die Wildkaninchenpopulation in den Luchsgebieten ist wegen einer Viruserkrankung in den letzten Jahren um 50 Prozent zurückgegangen.

Die Förderung von Wildkaninchen ist deshalb auch eine der Massnahmen des Life+ Iberlince Programmes, welches die EU in Zusammenarbeit mit dem WWF und anderen Partnern durchführt. Weitere Massnahmen sind die Aufwertung des Lebensraums der Luchse, der Kampf gegen die Wilderei und die gezielte Umsiedlung einzelner Luchse, um der genetischen Verarmung vorzubeugen.

Kontakt: Martina Lippuner, Mediensprecherin WWF Schweiz, 044 297 23 14

Bild 1: 28'4'12 © Iberian Lynx exsitu conservation programme
Bild 2: Montes de Toledo release 2014 © Luis Suarez WWF Spain

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Kontakt: service@wwf.ch

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