Hilfe für Freiburger Landwirte

VIER PFOTEN kastriert Woche 88 Bauernhofkatzen

Zürich, 11. November 2016 - VIER PFOTEN ist nächste Woche im Kanton Freiburg unterwegs, um Bauernhofkatzen zu kastrieren. Die Aktion soll zur Reduktion der Streunerkatzen-Population in der Schweiz beitragen und gleichzeitig Landwirte über die Wichtigkeit der Kastration sämtlicher Hofkatzen aufklären.

Die Katze ist in der Schweiz das beliebteste Haustier, dennoch leben geschätzte 300 000 ihrer Artgenossen ohne ein festes Zuhause. Die Dunkelziffer ist noch höher, da die Tiere oft zurückgezogen leben. Besonders oft sind unkastrierte Katzen, die zur Vergrösserung der Schweizer Katzenpopulation beitragen, auf Bauerhöfen anzutreffen. Um etwas dagegen zu unternehmen, wird VIER PFOTEN vom 14. bis 18. November die Kastration von rund 88 Bauernhofkatzen im Kanton Freiburg übernehmen. Die Gutscheine wurden anlässlich des Weltkatzentages am 8. August 2016 vergeben.

Die Katzen werden auf den Bauernhöfen jeweils am frühen Morgen vom VIER PFOTEN Team mit speziellen Katzenfallen eingefangen und anschliessend zu lokalen Tierärzten gebracht. Diese werden die Katzen untersuchen, medizinisch versorgen und kastrieren. Nach der Kastration werden die Katzen wieder in ihrem angestammten Revier freigelassen.

Katzenkastration ist nachhaltiger Tier- und Naturschutz
"Eine unkontrollierte Katzenpopulation in einem Gebiet kann vielfältige Probleme verursachen: Zum einen hat eine hohe Katzendichte negative Auswirkungen auf geschützte Wildtiere oder Ärger bei Gartenbesitzern zur Folge. Auch Krankheiten werden in unkastrierten, grossen Populationen viel schneller verbreitet. Das führt zu leidenden Tieren", so Oeschger. Die einzige wirkungsvolle und gleichzeitig tierfreundliche Massnahme zur Behebung des Problems ist die Kastration. Katzenhalter, egal ob auf dem Land oder in der Stadt, sollten ihre Tiere kastrieren.

Langfristiges Ziel von VIER PFOTEN ist eine nationale Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Freigängerkatzen: Nur so kann das Wachstum der Streunerkatzenpopulation und das damit verbundene Tierleid nachhaltig gestoppt werden. VIER PFOTEN unterstützt deshalb die Petition "Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz", welche bisher über 23'000 Unterschriften zählt.

Bilder: © VIER PFOTEN

Webseite: www.vier-pfoten.ch

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Demenz bei Hunden und Katzen

Zürich, 20. September 2016 - Unsere Heimtiere werden immer älter. Leider steigt mit ihrem Alter auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten hat starke Auswirkungen auf das Verhalten des Tieres und führt zu neuen Herausforderungen im Alltag der Tierhalter.

Unsere Heimtiere werden immer älter - Verbesserungen in der Ernährung unserer Heimtiere sowie in der Veterinärmedizin machen es möglich. Leider steigt mit ihrem Alter auch das Risiko, an kognitiver Dysfunktion, auch Demenz genannt, zu erkranken. Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten wie Erinnerung, Lernfähigkeit, Auffassungsgabe und Aufmerksamkeit hat starke Auswirkungen auf das Verhalten des Tieres und führt zu neuen Herausforderungen im Alltag.
"Umfragen unter Katzenhaltern zeigen, dass bis zu 88 Prozent aller Katzen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren Verhaltungsstörungen aufweisen, die auf Einschränkungen der mentalen Leistungsfähigkeit zurückzuführen sind. Leider ist eine Demenz nicht heilbar, aber Tierhalter können vorbeugend Massnahmen ergreifen, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Richtiges Futter sowie eine angemessene physische als auch psychische Auslastung sind hier gute Ratgeber", erklärt Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN Schweiz.

Die häufigsten Symptome von Demenz bei Hunden und Katzen

- Verändertes Lern- und Erinnerungsvermögen
- Verlust der Stubenreinheit
- Verändertes Verhalten gegenüber dem Halter und anderen Tieren
- Räumliche und zeitliche Desorientiertheit
- Veränderungen der Schlafgewohnheiten wie zum Beispiel das vermehrte Aufwachen in der Nacht
- Gesteigerte Angst und Ratlosigkeit
- Veränderter Appetit
- Veränderung des Putzverhaltens
- Verminderung von Reaktion auf Ansprache
- Veränderung der Aktivität
Für die genannten Symptome kommt jedoch nicht nur eine Demenz, sondern auch Schmerzen als Ursache in Frage. Um Demenz sicher diagnostizieren zu können, ist es wichtig, krankhafte Ursachen für die Verhaltensänderungen bei den Tieren durch einen Tierarzt auszuschliessen. Ab welchem Alter Katzen und Hunden dement werden können ist unterschiedlich, da die Entwicklung der Krankheit ein schleichender Prozess ist, der mit fortgeschrittenem Alter zunehmend einsetzen kann.

Was tun bei Demenz?

Steht die Diagnose, muss der Tierhalter für sein betroffenes Tier darauf achten, tägliche Routinen einzuhalten und die Umgebung konstant und sicher zu gestalten. Der Krankheit vorbeugen kann zudem beispielsweise eine Diät mit sogenannten Antioxidantien. Dabei handelt es sich um für die Heimtiere wichtige Mineralstoffe und Vitamine, die im Futter enthalten sein sollten. Auch angemessene Abwechslungen im Alltag durch wechselndes Spielzeug und Artgenossen, regelmässiges Training, abwechslungsreiche Spaziergänge sowie eine präventiv eingesetzte medikamentöse Behandlung können vorbeugend wirken.

Bild: © Pixabay

Webseite: www.vier-pfoten.ch

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Plattform für kostenlose Tierinserate

Sie sind auf der Suche nach einem Haustier? Auf petfinder.ch finden Sie Tierinserate von Privatpersonen und Tierheimen, welche für Hunde, Katzen, Welpen und andere Haustiere ein zu Hause suchen. Wenn Sie ein Tier bei sich aufnehmen wollen, sollten Sie die aktuellen Tierinserate auf petfinder.ch beachten. Die jungen und älteren Tiere werden in der Regel kostenlos abgegeben.

Ob von privat oder Tierheimen, dank unserer Tiervermittlung finden Sie ganz einfach und direkt Ihren gewünschten tierischen Begleiter. Gleich welches Haustier Sie suchen: Hund, Katze, Nager, Fisch, Vogel oder Reptil.

Daneben können im Verzeichnis Tierärzte gesucht werden.

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Kontakt: info@petfinder.ch

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Katzenkastrationen am Weltkatzentag

Katzenkastrationen anlässlich des Weltkatzentages
VIER PFOTEN übernimmt Kastration von 88 Bauernhofskatzen

Zürich, 4. August 2016 - Am 8. August ist Welt-Katzen-Tag. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN übernimmt zu diesem Anlass die Kastration von 88 Bauernhofkatzen im Kanton Freiburg. Pro Landwirt werden maximal 10 Gutscheine vergeben. Die Aktion soll zur Reduktion der Streunerkatzen-Population in der Schweiz beitragen und gleichzeitig Landwirte über die Wichtigkeit der Kastration sämtlicher Hofkatzen aufklären.

Die Katze ist in der Schweiz das beliebteste Haustier, dennoch leben geschätzte 300 000 ihrer Artgenossen ohne ein festes Zuhause. Die Dunkelziffer ist noch höher, da die Tiere oft zurückgezogen leben. Besonders oft sind sie in grosser Anzahl auf Bauernhöfen anzutreffen. Um etwas dagegen zu unternehmen, wird VIER PFOTEN anlässlich des Weltkatzentages am 8. August 2016 auch dieses Jahr wieder Gutscheine an Landwirte verlosen, die etwas gegen das Katzenelend auf ihren Betrieben unternehmen möchten. Die diesjährige Aktion konzentriert sich auf Bauernhöfe im Kanton Freiburg.

88 Gutscheine für Kastrationen im Herbst 2016
Interessierte Landwirte aus dem Kanton Fribourg können sich am kommenden Montag, dem Weltkatzentag, unter der Nummer 043 311 80 90 bei VIER PFOTEN melden. Pro Landwirt werden maximal 10 gemeldete Katzen kostenlos kastriert. Durchgeführt wird die Aktion im Oktober und November. "Im August wäre das Risiko zu gross, dass säugende oder trächtige Kätzinnen gefangen werden. Das wäre für die Jungtiere sowie das Muttertier selbst fatal", erklärt Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Schweiz. Nach der Kastration werden die Tiere wieder in ihrem angestammten Revier freigelassen, wodurch auch die Zuwanderung anderer Katzen reduziert wird.

Katzenkastration ist nachhaltiger Tier- und Naturschutz
"Eine unkontrollierte Katzenpopulation in einem Gebiet kann vielfältige Probleme verursachen: Zum einen hat eine hohe Katzendichte negative Auswirkungen auf geschützte Wildtiere oder Ärger bei Gartenbesitzern zur Folge. Auch Krankheiten werden in unkastrierten, grossen Populationen viel schneller verbreitet. Das führt zu leidenden Tieren", so Oeschger. Die einzige wirkungsvolle und gleichzeitig tierfreundliche Massnahme zur Behebung des Problems ist die Kastration. Katzenhalter, egal ob auf dem Land oder in der Stadt, sollten ihre Tiere kastrieren.

Langfristiges Ziel von VIER PFOTEN ist eine nationale Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Freigängerkatzen: Nur so kann das Wachstum der Streunerkatzenpopulation und das damit verbundene Tierleid nachhaltig gestoppt werden. VIER PFOTEN unterstützt deshalb die Petition "Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz", welche bisher rund 15'000 Unterschriften zählt.

Bilder: VIERPFOTEN/Andrea Mäder

Webseite: www.vier-pfoten.ch

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Vermisste, gefundene, heimatlose Tiere

Hilfe für Tiere und Menschen - seit über 10 Jahren

Bei tierdatenbank.ch können Personen, die ihr Tier vermissen oder ein Tier gefunden haben, eine Gratisanzeige veröffentlichen und prüfen, ob das Tier bereits gefunden wurde oder von jemandem vermisst wird. Ausserdem sind auf tierdatenbank.ch zahlreiche Tiere von Tierheimen und Tierschutzorganisationen publiziert, die auf einen neuen Platz warten. Viele heimatlose Tiere finden dadurch eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer. Auch Privatpersonen können mittels einer kostenlosen Anzeige ein neues Zuhause für ihr Tier suchen.

Es begann vor mehr als 10 Jahren

Das Projekt „Schweizerische Datenbank für vermisste, gefundene und heimatlose Tiere“ wurde im Jahr 2003 vom Zürcher Tierschutz ins Leben gerufen. Zuerst ging die Schweizerische Datenbank für heimatlose Tiere online. Zwei Jahre später waren die Datenbanken für gefundene und vermisste Tiere hinzugekommen. Heute ist tierdatenbank.ch, die Schweizerische Datenbank für vermisste, gefundene und heimatlose Tiere, ein Projekt der gemeinnützigen Stiftung tierschutz.ch.

Das Ziel von Projektbeginn an war, eine Plattform anzubieten, die es erleichtert für heimatlose Tiere schnell ein neues Zuhause zu finden und für vermisste und gefundene Tiere die rasche Rückkehr in ihr angestammtes Zuhause zu ermöglichen.

Gefundene Tiere
Telefon 0848 848 820
Email gefunden@tierdatenbank.ch

Vermisste Tiere
Telefon 0900 848 820 (CHF 2.13/Min. ab Festnetz)
Email vermisst@tierdatenbank.ch

Heimatlose Tiere
Telefon 0848 848 620
Email heimatlos@tierdatenbank.ch

Webseite: www.tierdatenbank.ch
Kontakt: info@tierdatenbank.ch

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Katzen richtig füttern

VIER PFOTEN gibt Tipps zur gesunden Ernährung
Zürich, 9. Juni 2016 - Die richtige Ernährung bildet die Grundlage für ein gesundes und langes Katzenleben. Durch sie wird ein Über- oder Untergewicht sowie Mangelerscheinungen und die damit einhergehenden Folgen für die Gesundheit vermieden.

Grundsätzlich muss das Futter auf individuelle Bedürfnisse wie beispielsweise Alter, Energieverbrauch und Trächtigkeit abgestimmt sein. VIER PFOTEN rät deshalb allen Katzenhaltern, sich mit den Nahrungsbedürfnissen seines Tieres auseinanderzusetzen, um bei Fertigprodukten nach den richtigen zu greifen und bei eigenhändiger Zubereitung auf eine ausgeglichene Zusammenstellung achten zu können. "Viele Hauskatzen sind übergewichtig. Was vom Besitzer häufig gut gemeint ist, kann zu diversen Folgeerkrankungen führen. Damit Katzen langfristig gesund sind und bleiben, muss sowohl auf die angebotene Menge als auch auf die Qualität und Zusammensetzung des Futters geachtet werden", so Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN Schweiz.
Auf die richtigen Inhaltsstoffe kommt es an
Katzen benötigen sehr viel tierisches Eiweiss, welches vor allem in Innereien, Fleisch und Fisch enthalten ist. Von einer vegetarischen oder gar veganen Ernährung ist darum abzuraten. Auch tierisches Fett ist unentbehrlich in der Fütterung. Es liefert Energie und hilft bei der Aufnahme diverser Vitamine. Aber Vorsicht: Ein Überschuss oder Mangel an Vitaminen kann gesundheitsschädigend sein. Leckereien wie frisches Hackfleisch sollten darum als "Verpackung" für die Medikamentengabe reserviert werden.
Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Jod sind wichtig für Knochen, Muskeln und Zähne. Auch Taurin darf in der Zusammensetzung des Futters nicht fehlen, da ein Mangel zu ernstzunehmenden Erkrankungen der Augen und des Herzens führen kann. Die Angaben auf den Futterverpackungen sowie der Rat von Tierärzten, die sich auf Ernährung spezialisiert haben, sind in der Regel eine gute Hilfe in der korrekten Fütterung des Stubentigers.
Reicht Nassfutter als Wasserlieferant?
Egal, ob Trocken- oder Nassfutter gegeben wird: Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Katzen haben manchmal seltsame Trinkgewohnheiten und bevorzugen die Blumenvase, die Badewanne oder ähnliches zusätzlich zu dem ursprünglich bereitgestellten Trinkgefäss. "Wir empfehlen, der Katze stets an mehreren Orten der Wohnung Trinkmöglichkeiten anzubieten. So ist die Flüssigkeitsaufnahme bestmöglich gesichert und es kann späteren Harnwegserkrankungen vorgebeugt werden", so Oeschger. Sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter haben Vor- und Nachteile für die Gesundheit von Katzen. Es ist zu empfehlen, beides in einer der Katze angepassten Menge zu füttern und bei Unklarheiten stets den Tierarzt zu fragen. Katzen sind und bleiben Individualisten und machen es ihren Besitzern nicht selten schwer, ein passendes Futter zu finden.

Copyright Bilder
Katzen 1: © FOUR PAWS | Elisabeth Blum
Katzen 2:© FOUR PAWS | Christof Zurschmiede




Webseite: www.vier-pfoten.ch
Kontakt: valenda.penne@vier-pfoten.org

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Die Abessinierkatze

Die Abessinierkatze (oft verwendete Namenskurzform: „Abessinier“) ist eine der ältesten gezüchteten Katzenrassen der Welt. Obwohl ihr Name auf Äthiopien, das frühere Kaiserreich Abessinien, in Ostafrika als Herkunftsland schließen lässt, liegen ihre Ursprünge im südostasiatischen Bereich.

Als Zuchtrasse gibt es die Abessinierkatze seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptzuchtgebiete sind heute die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Japan und Europa. Abessinierkatzen sind Kurzhaarkatzen in verschiedenen Fellfarben. Typisches Rassemerkmal ist eine zwei-, manchmal auch dreifache Bänderung der Haare. Diese Bänderung wird als Ticking bezeichnet, die daraus entstehende Fellzeichnung als Agouti-Effekt. Diese ist vergleichbar der Fellzeichnung von Wildhasen und -kaninchen und brachte der Abessinierkatze anfangs den Spitznamen „bunny cat“ (englisch: Hasenkatze) ein.

Im Rahmen der Züchtung von Abessinierkatzen entstanden um die Mitte des 20. Jahrhunderts auch halblanghaarige Abessinierkatzen. Diese werden als Somali-Katzen bezeichnet und bilden mittlerweile einen eigenen Rassekatzenstandard.

Aussehen

Abessinierkatzen werden aufgrund ihres Aussehens oft als „Miniaturform“ eines Pumas bezeichnet oder auch mit Wildkatzen verglichen. Sie gehören in der Gruppe der Katzen mit Fellzeichnung zu den so genannten „Ticked Tabby-Katzen“, bei denen die Zeichnung des Fells fast vollständig durch den Agouti-Effekt verdrängt wurde. Aufgrund der züchterischen Einflussnahme ist das Tabby-Muster nur noch am Kopf in Form der Augenumrandung und einer M-förmigen Fellzeichnung auf der Stirn erkennbar. Im Idealfall sind Abessinierkatzen aber völlig frei von allen bekannten Zeichnungsmustern wie Tigerung, Stromung oder Tupfung.

Die Abessinierkatze ist eine schlanke, muskulöse Kurzhaarkatze von mittlerer Größe. Die Katzen wiegen zwischen 2,5 und 4 kg, Kater zwischen 3,5 und 5,0 kg. Aufgrund ihrer langen Beine zählt sie, wie beispielsweise auch die Orientalisch Kurzhaar- oder Siamkatze zu den hochbeinigen Katzenrassen. Die Beine enden in kleinen ovalen Pfoten mit einfarbigen Fußballen. Der Schwanz ist relativ lang, breit am Ansatz und schmal zulaufend.

Charakter

Die Abessinierkatze ist eine intelligente und lebhafte Katze. Eine markante Charaktereigenschaft der Abessinierkatze ist ihre Neugier. Ihren menschlichen Bezugspersonen folgt sie oft auf Schritt und Tritt und beobachtet bzw. untersucht dabei alle Aktivitäten auf das Genaueste. Generell gelten Abessinierkatzen als sehr menschenbezogen aber trotzdem unabhängig, ausgeglichen und gesellig.

Quelle: Wikipedia
Bild: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=654312

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Die Bengalkatze

Die Bengalkatze (Prionailurus bengalensis) oder Leopardkatze ist eine wilde Katze Süd- und Ostasiens. Seit 2002 wird die Bengalkatze in der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) geführt, da sie weit verbreitet ist. In einem Teil ihres Verbreitungsgebietes ist sie jedoch durch Habitatverlust und Jagd bedroht.

Aussehen/Merkmale

Merkmale

Die Bengalkatze ist etwa so groß wie eine Hauskatze, aber schlanker und hat längere Beine. Ihr Kopf ist mit zwei markanten dunklen Streifen gezeichnet, relativ klein mit einer hellen, kurzen und schmalen Schnauze und runden Ohren, die rückseitig schwarz sind mit einem kleinen hellen Fleck in der Mitte. Auf Körper und Gliedmaßen hat sie schwarze Flecken unterschiedlicher Größen und Formen und zwei bis vier Reihen länglicher Flecken über dem Rücken. Der Schwanz ist gefleckt mit ein paar Ringen am Ende. Der Hintergrund ihres gefleckten Fells ist gelbbraun bis silbergrau gefärbt mit weißem Bauch. Die Färbung und Größe der Flecken als auch Körpergröße und Gewicht variieren in ihrem weiten Verbreitungsgebiet jedoch so stark, dass sie für unterschiedliche Arten gehalten wurde. In den Tropen lebende Bengalkatzen wiegen zwischen 550 g und 3,8 kg bei einer Kopf-Rumpf-Länge von 38,8-66 cm und einer Schwanzlänge von 17,2-31 cm. Die im Norden Chinas und Sibirien lebenden wiegen bis zu 7,1 kg bei einer Kopf-Rumpf-Länge bis 75 cm; vor dem Winter nehmen sie in der Regel an Gewicht zu, das sie bis zum Frühjahr wieder verlieren.

Die Bengalkatze zeichnet sich durch eine große innerartliche Variabilität aus. Dabei unterscheiden sich vor allem Bengalkatzen aus den nördlichen Teilen des Verbreitungsgebietes, etwa aus Ostsibirien erheblich von den Formen aus Gebieten in Äquatornähe. Im Süden ist die Grundfarbe gelblich-braun, ähnlich einem Leoparden, im Norden dagegen blass silbergrau. Die Flecken sind bei nördlichen Populationen große Rosetten, bei südlichen Bengalkatzen kleine Tupfen.

Lebensweise

Bengalkatzen sind Einzelgänger. Sie können gut klettern und sind in Ölpalm-Plantagen Sabahs auf der Jagd nach Nagetieren und Käfern bis zu 4 m über dem Boden lokalisiert worden. Sie ruhen in Bäumen, verstecken sich aber auch in Dickicht am Boden. Manche sind tagsüber aktiv; sie jagen aber meist in der Dämmerung und nachts vorwiegend Langschwanzmäuse, Spitzhörnchen und Hasen.

Sie können gut schwimmen und haben kleine Inseln in einiger Entfernung zur Küste besiedelt. Zu ihren Beutetieren gehören Vögel, Reptilien, Fische und Krebstiere.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von V. Sauvaget - Photo made by my cousin (who owns this cat) and asked me if I could upload it here, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3189958

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Die Burma-Katze

Die Burma-Katze oder Burmese ist eine kurzhaarige Rasse der Hauskatze. Sie ist eine der am längsten in Europa gehaltenen orientalischen Katzenrassen und stammt aus Birma (englisch Burma), dem heutigen Myanmar. Dort halten die Mönche sie als eine von 16 Tempelkatzenrassen unter ihrem thailändischen Namen Maeo Thong Daeng ("Kupferkatze"), das bedeutet "glückverheißender Charakter": Sie gilt ihnen als Glücksbringer. Die Burma-Katze ist nicht zu verwechseln mit der Birma-Katze, die eine eigene Rasse darstellt.

Aussehen

Die Burma-Katze hat einen mittelgroßen, muskulösen und kräftigen Körper, der schwerer ist, als er äußerlich wirkt. Der Brustkorb ist kräftig und im Profil etwas gerundet, und der Rücken verläuft von den Schultern bis zum Schwanzansatz gerade. Der Schwanz der Burmesen zeigt sich mittellang und im Ansatz mäßig dick und endet mit einer rundlichen Spitze. Die Burma-Katze hat lange, zartgliedrige Beine mit zierlichen und ovalen Pfoten. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine.

Die Burma-Katze hat einen keilförmigen Kopf mit einer breiten, leicht gerundeten Stirn. Sie hat ein kräftiges Kinn, und der Kiefer ist an den Gelenken breit. Die breiten und mittelgroßen Ohren sind weit gesetzt und im Profil leicht nach vorn geneigt. Die Spitzen sind leicht gerundet. Die Burma-Katze hat eine gerade Nase, die aber im Ansatz eine deutliche Einbuchtung hat. Das obere Augenlid der großen Augen ist orientalisch gekrümmt, das untere Lid ist gerundet. Die Burmese hat leuchtende goldgelb- bis bernsteinfarbene Augen.

Die Burma-Katze besitzt sehr dünne Unterwolle, wodurch ihr satinglänzendes Fell eng am Körper anliegt. Das Fell ist dicht, kurz, fein und sollte keine Musterung aufweisen, jedoch haben die jungen Kätzchen helleres Fell und eine leichte Tabbymusterung. An der Unterseite ist der Ton etwas heller als auf dem Rücken und an den Beinen. Die Ohren und die Gesichtsmaske sind etwas dunkler.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von I, Earth68, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2371089

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Die Cornish Rex

Cornish Rex ist eine Hauskatzen-Rasse. Ihr markantestes Merkmal ist das gekräuselte Fell. Die erste Katze dieser Rasse tauchte Anfang der 50er Jahre in Cornwall auf.

Aussehen

Rassebildendes Merkmal ist das gelockte oder gewellte Fell, welches "Maulwurfsfell" genannt wird, eben weil die Haarpracht an die eines Maulwurfs erinnert. Die Haare sind kurz und eng anliegend, wobei die Grannenhaare nur spärlich vorhanden sind und sich nur undeutlich von den Wollhaaren unterscheiden. Das Leithaar fehlt ganz. Schnurrhaare und Augenbrauen sind gekräuselt. Von allen bekannten Rexkatzenrassen ist die Cornish Rex am stärksten von Haarveränderungen betroffen.

Die Cornish Rex ist eine schlanke Katze auf langen geraden Beinen. Lang und schlank ist auch der Schweif. Der Kopf ist keilförmig mit langer Nase, die Ohren sind groß und hoch angesetzt, sie wirken wie die einer Fledermaus. Die Augen sind mittelgroß und oval. In ihrer Gesamterscheinung gleicht sie der Orientalisch Kurzhaar.

Der Gendefekt, der die rassetypische Haarveränderung verursacht, ist derselbe, den auch die German-Rex-Katze trägt. Er wird autosomal rezessiv vererbt. Die Mutation befindet sich im LPAR6 Gen, welches den "Lysophosphatidic acid receptor 6" kodiert. Es handelt sich um einen verfrühten Abbruch des Proteinaufbaus, der in Cornish Rex und German Rex gefunden wird aber nicht in Katzen mit geradem Haar. LPAR6 ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor, der für die strukturelle Integrität des Haarschaftes verantwortlich ist. Eine ähnliche Mutation beim Menschen resultiert im Wollhaar-Syndrom.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Groeni als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). - No machine-readable source provided. Own work assumed (based on copyright claims)., CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1051479

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Die Maine-Coon-Katze

Die Maine-Coon-Katze (engl. coon von raccoon „Waschbär“), auch Amerikanische Waldkatze genannt, ist eine ursprünglich US-amerikanische Haus- und Gebrauchskatze (engl.: working cat) aus dem Nordosten der USA, die 1985 von dem US-amerikanischen Bundesstaat Maine zur „Staatskatze“ (state cat) ernannt wurde. Seit längerer Zeit wird sie planmäßig gezüchtet. Sie ist eine Halblanghaarkatze mittelschwerer Form. Da sie sehr anhänglich ist, wird die Maine Coon auch Hundekatze genannt. Weitere Bezeichnungen der Rasse sind Maine Cat oder Maine Shag. Wegen ihres Wesens und ihrer Größe wird sie auch als gentle giant („sanfter Riese“) bezeichnet. Zusammen mit der Norwegischen Waldkatze und der Sibirischen Katze zählt sie zur Gruppe der sogenannten Waldkatzen, welche wiederum zu den Naturrassen zählen.

Aussehen

Die Katzen sind „großrahmig“ und haben einen langen, buschigen Schwanz. Der Kopf ist etwas länger als breit. Die Schnauze ist breit. Die Augen stehen weit auseinander. Die Ohren sind groß und breit am Ansatz. Kleine Luchs­pinsel sind erwünscht, aber kein „Muss“. Ohrbüschel schützen die Ohren vor der Kälte. Die Katzen haben ein langes, dichtes und wasserabweisendes Fell. Zwischen den Zehen ragen Fellbüschel, die „Schneeschuhe“, heraus. Eine Maine Coon ist erst mit etwa drei Jahren ausgewachsen. Sie zählen neben der Norwegischen Waldkatze und der Ragdoll (lt. offizieller Rassebeschreibung) zu den größten und schwersten Hauskatzen. Ein ausgewachsener Kater kann von Nasen- bis Schwanzspitze über 1,20 Meter lang und über 12 Kilogramm schwer werden, wobei dies eher die Ausnahme ist.

Charakter

Die Maine Coon ist als ursprüngliche working cat ein begabter Jäger, auch sind sie im Allgemeinen intelligente und verspielte Tiere. Sie benutzen mit Vorliebe ihre Pfoten, was dazu führt, dass sie problemlos Türen und Wasserhähne öffnen und kleine Objekte aufnehmen können. Maine Coons sind auch begabte „Apportierer“. Viele Maine Coons nehmen ihr Futter mit der Tatze auf und fressen nicht direkt aus dem Futternapf, sie sind auch sehr oft ausgesprochen wasserliebend und spielen gerne damit. Ihre Stimme ist eher leise und sehr hoch, was eigentlich nicht zur Größe der Tiere passt. Die Maine Coon ist sowohl mit Menschen als auch ihren Artgenossen sehr gesprächig. Trotz der leisen „gurrenden“ Stimme kann sie ganz gezielt und sehr deutlich auf ihre Wünsche aufmerksam machen. Häufig sind Maine Coon sehr „sozial“ eingestellte Katzen. Wenn sie mit anderen Haustieren, nicht nur Katzen, zusammenleben, werden diese oftmals von ihnen geduldet.

Ihr Umgang mit Menschen ist als ausgesprochen freundlich und anhänglich zu bezeichnen. Aggressives Verhalten von Maine Coon ist sehr selten, auch gegenüber Kleinkindern.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Mueller-rech.muenchen - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5054903

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Die Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze, kurz als Norweger bezeichnet (norwegisch Norsk Skogkatt) ist eine sehr ursprüngliche, über lange Zeiträume ohne gezielte züchterische Einflussnahme entstandene regionale Hauskatze Norwegens. Sie wurde in den 1930er Jahren redomestiziert und wird seit den 1970er Jahren den „natürlichen Rassen“ zugerechnet. Die Norwegische Waldkatze ist groß, robust und hat halblanges Fell mit einem ausgeprägten buschigen Schwanz und einer deutlichen Halskrause.

Charakter

Norwegische Waldkatzen sind sehr sanft und gutmütig. Sie gelten von ihrem Wesen her als unkompliziert und verspielt und entwickeln eine enge Bindung zum Menschen. Norwegerkatzen sind für gewöhnlich gesellig und akzeptieren auch andere Katzen in ihrem Revier beziehungsweise in der Wohnung.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Sieshelle - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15853478

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Die Perserkatze

Die Perserkatze zählt zu den ältesten und populärsten Rassekatzen. Perserkatzen teilen sich mit Exotischen Kurzhaarkatzen und Colourpoints einen gemeinsamen Rassestandard. Unterschiede weisen sie nur in Felllänge, -textur und -farbe auf.

Charakter und Grundzüge

Sie ist sehr ruhig, zurückhaltend, zuverlässig und mit mäßig ausgeprägtem Freiheitsdrang, somit sind die Perser auch gut ohne Freilauf zu halten. Es ist sogar von Vorteil, da diese Rasse sehr schnell zu Verfilzungen und Knötchen neigt. Deshalb gehören sie auch zu den pflegeintensivsten Rassen. Eine regelmäßige Fellpflege erfordert viel Zeit und Geduld, alle zwei bis drei Tage wird die Fellpflege empfohlen.

Aussehen

Standard der Perserkatze (es kann Abweichungen in den verschiedenen Vereinen geben):
-Körperbau: Groß - bis mittelgroß, gedrungener Körper auf niedrigen, kurzen und stämmigen Beinen mit runden Pfoten. Zwischen den Zehen sind Haarbüschel erwünscht. Die Brust und Schulter einer Perserkatze sollte breit, muskulös und massiv sein.
-Kopf/Form: rund und massiv, gut proportioniert, sehr breiter Schädel. Dies kann zu Brachycephalie führen.
-Stirn: gerundet
-Wangen: voll
-Nase: kurz, breit, mit deutlichem Stopp. Der Stopp muss zwischen den Augen sein, er darf weder oberhalb des oberen Augenlids noch unterhalb des unteren Augenlids platziert sein. Der Nasenrücken, wie auch der Nasenspiegel müssen breit sein. Nasenlöcher sind gut geöffnet, um einen ungehinderten Durchfluss der Luft zu ermöglichen. Es gibt aber auch Züchter, die den alten Typus mit langer Nase bevorzugen (lange Nase entspricht jedoch nicht den Zuchtrichtlinien).
-Kinn: stark
-Kiefer: breit und kräftig
-Ohren: Klein, weit auseinanderliegend und niedrig am Kopf platziert. Die Spitzen sollten abgerundet sein. Schön sind lange Ohrbüschel.


Quelle: Wikipedia
Bild: Von Genet - Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39750653

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Die Siamkatze

Siamkatzen gehören zu den bekanntesten und am meisten verbreiteten Rassekatzen. Wie der Name vermuten lässt, stammen die Vorfahren der heutigen Siamkatzen aus dem südostasiatischen Siam, dem heutigen Thailand, wo sie vor etwa 150-200 Jahren schriftlich erwähnt werden. Das erste Siamkatzenpaar gelangte Ende des 19. Jahrhunderts über englische Diplomaten nach Großbritannien und begründete die Zucht der Rasse in Europa.

Siamkatzen sind Teilalbinos. Diese Form der Mutation zeichnet sich durch eine blaue Augenfarbe und eine weiße Fellfarbe mit dunkler gefärbten Stellen (Abzeichen, sogenannte "Points") an den Körperspitzen (Akren) wie Ohren, Schwanz und Pfoten aus.

Durch intensive Züchtungsarbeit vor allem in den 1980er- und 1990er-Jahren kam es zu einer starken Differenzierung im Aussehen der Siamkatzen. Man unterscheidet nun einen "modernen Typ", der weiterhin als Siamkatze bezeichnet wird, und einen sogenannten "traditionellen Typ", der unter dem Namen Thaikatze oder "Traditionelle Siamkatze" von manchen Verbänden bereits als eigener Rassestandard anerkannt wird. Weitere eng verwandte Rassekatzen in der Gruppe der orientalischen Katzen sind beispielsweise die in den 1940er-Jahren anerkannten Siamkatzen mit Halblanghaarfell, die Balinesenkatze oder Orientalisch-Kurzhaar-Katzen (OKH), die sich nur durch andersfarbige Augen und die Fellfarbe von der Siamkatze unterscheiden.

Charakter

Aufgrund der hohen Wurfzahlen, im Durchschnitt vier bis sechs Kitten, öfter auch mehr, weisen Siamkatzen normalerweise ein ausgeprägtes Sozialverhalten auf. Sie haben, wie alle anderen orientalischen Katzen auch, ein intensives gemeinsames Gruppenleben. Gegenseitige Körperpflege, Fang- und Jagdspiele sowie gemeinsames Jagen und das gemeinsame Großziehen von Jungtieren bei mehreren Würfen gehören dazu. Siamkatzen sollten deshalb nie als Einzelkatze gehalten werden.

Siamkatzen gelten als hochintelligent, eigenwillig und trotzdem sehr menschenbezogen. Bei den Rassekatzen gehören sie zu den kommunikativsten Katzen, verbunden mit einer äußerst lauten Stimme. Ihr Spieltrieb, besonders in Gesellschaft anderer Katzen, ist sehr ausgeprägt und auch bei älteren Katzen noch vorhanden. Ihre Lernwilligkeit und Menschenbezogenheit zeigt sich beispielsweise bei der Bereitschaft, sich an einer Leine oder einem Geschirr ausführen zu lassen. Diese ist bei den Siamkatzen von allen Rassekatzen am ausgeprägtesten. Wegen des hohen Maßes an Interaktion mit dem Menschen werden Siamkatzen oft auch als die "Hunde unter den Rassekatzen" bezeichnet.

Im Rahmen der tiergestützten Therapie, in diesem Fall der Felinaltherapie, werden Katzen zur Verbesserung der Lebensqualität von behinderten Menschen, insbesondere Kindern, eingesetzt. Hier wird insbesondere die Siamkatze zur Interaktion mit hyperaktiven Kindern bevorzugt. Durch ihren sehr lebhaften Charakter sowie ihre Gutmütigkeit animieren Siamkatzen behinderte Kinder, die beispielsweise unter Formen des Autismus leiden, zu einer Steigerung der eigenen Aktivitäten.

Aussehen

Die Siamkatze ist eine sehr schlanke, muskulöse Kurzhaarkatze von mittlerer Größe. Die Kätzinnen wiegen zwischen 3,0 und 4,0 kg, Kater zwischen 4,0 und 5,0 kg. Eines der typischen Merkmale der Siamkatze ist die durchweg blaue Augenfarbe, ein anderes die Pointierung des Fells an außenliegenden Extremitäten wie Kopf und Ohren, Schwanz, Pfoten und, bei Katern, dem Hodensack.

Aufgrund ihrer langen Beine zählt sie, wie beispielsweise auch die Abessinierkatze, zu den hochbeinigen Katzenrassen. Die Hinterbeine sind dabei länger als die Vorderbeine. Die Pfotenform ist oval. Der Schwanz ist länger als bei den meisten anderen nichtorientalischen Katzen, dünn und in einer Spitze auslaufend.

Der Kopf der Siamkatze ist, je nach Unterscheidung in modernen oder traditionellen Typ, keilförmig bis leicht rundlich. Im Idealfall bilden Gesicht und die großen, diagonal stehenden Ohren ein gleichschenkliges Dreieck. Die Augen der Siamkatze sind mandelförmig, weit auseinanderliegend und leicht schrägstehend. Die Nase der Siamkatze ist relativ lang und verläuft gerade und ohne Stop vom Scheitel herab. Das Kinn ist wenig ausgeprägt, aber nicht fliehend.

Das Fell der Siamkatze ist umso heller, je jünger die Tiere sind. Eine vollständige Ausfärbung der Points ist in der Regel mit circa sechs bis neun Monaten abgeschlossen. Das Fell ist sehr kurz, enganliegend und sehr weich. Aufgrund der ursprünglichen Herkunft weist es nahezu keine Unterwolle auf.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Adolpha in der Wikipedia auf Englisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4459890

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Tierurne mit Bild

... ist nicht gleich Tierurne mit Bild

Tierurnen mit Bild werden beliebter für geliebte Familienmitglieder. Aber: Tierurne mit Bild ist nicht gleich Tierurne mit Bild: Es gibt genormte, unpersönliche. Aber eben auch liebevoll handbemalte.

Tierurnen in einer ganz persönlichen Note: Das ist das Angebot von ASBI.ART in Flein bei Heilbronn in Süddeutschland. Eine neue, moderne Webpräsenz ist seit wenigen Tagen online und das Angebot an wunderschönen und vor allem sehr persönlichen Tierurnen erweitert sich ebenfalls ständig. Gemeinsam ist allen Tierurnen mit Bild aus dem Hause ASBI.ART, dass kein Stück ist, wie das andere. Denn hier kommt die künstlerische Note bei den Tierurnen aus Baden-Württemberg mit ins Spiel. Haustiere begleiten Menschen und Familien oft über ganze Lebensabschnitte und viele, viele Fotos entstehen in dieser Zeit. Sie sind die Grundlage für die beiden Künstler von ASBI.ART, um daraus eine sehr individuelle Tierurne mit Bild zu gestalten, die als Unikat zu einer dekorativen Erinnerung wird.

Vollkommen neu konzipiert ist der Shop auf der Website von ASBI.ART-Tierurnen: www.asbiart-tierurnen.de. Der Preis für eine solche individuelle Erinnerung muss dabei nicht höher sein, als bei standardisierten Angeboten, wie es sie auf dem Markt gibt. Mehr zum Thema erhalten Interessenten direkt auf www.asbiart-tierurnen.de. Oder natürlich, direkt im Shop: Dort freut man sich auf jeden Anruf und weiß gleichzeitig, was die Vorgeschichte zu jedem Kontakt ist.

In einem Angebot an Designs bietet ASBI.ART auch weitere ganz besondere Tierurnen an, so beispielsweise zwei besonders kreative Produkt-Linien. Selbstverständlich kennt sich ASBI.ART auch mit Sondergrößen aus und bietet Hilfestellung bei der Entscheidung.

Ein spezielles Angebot gibt es bei ASBI.ART: Es ist die Anfertigung einer individuellen Zeichnung des Familien-Mitglieds nach dem schönsten Foto. Ein schwarz-weißes Portrait – oder auch das ganze Tier – ergibt einen edlen und dekorativen Kontrast zum gewählten Design der Tierurne, die in den Standardfarben geliefert werden kann, aber auch in verschiedenen Holzsorten. ASBI.ART bietet ebenso Erinnerungsschmuck: Schmuckstücke aus dem Haar des Lieblings. So ist der geliebte Partner noch lange im Leben ihres oder seines Besitzers präsent.

Die neue Homepage von ASBI.ART ist mehr als nur ein Angebot von vielen individuellen Tierurnen ¬- meist weitaus individueller, liebevoller gestaltet und edler im Design als von anderen Anbietern. Die Website ist auch Ratgeber im ersten Moment des Verlustes, beschreibt einfühlsam die Möglichkeiten der Tierbestattung, hilft mit einer behutsamen Philosophie. Die Seite „Regenbogenbrücke“ hilft bei einer ersten Trauer, … – oder auch bereits in der Zeit, in der sich der Abschied ankündigt.

„Gerade wenn nach einem so tragischen Erlebnis, wie dem Tod eines kleinen Familienmitglieds die Unsicherheit groß ist, dann macht es einen gewaltigen Unterschied, ob man nach einer Tierurne in einem „Supermarkt“ recherchiert, oder von zwei Menschen betreut wird, die ganz genau wissen, was es bedeutet, einen Freund zu verlieren“, so die Eigentümerin von ASBI.ART über ihr Angebot an Tierurnen mit Bild.

Webseite: www.kingsmidwife.com/tag/tier-urne-mit-bild

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