Nachhaltiger Tierschutz grenzenlos

Tierleid verhindern, bevor es überhaupt erst entstehen kann: Die Schweizer Tierschutzorganisation NetAP verfolgt einen effizienten Ansatz.
(Turi Kammer)

Das Internet und auch das tägliche NewsFernsehen sind Fenster zur Hölle geworden. Angesichts von verstörenden Szenen von Menschen- und Tierleid bleiben wir fassungslos zurück. Um nicht daran zu verzweifeln, ist Ignorieren ein verständlicher Selbstschutz, was aber das Leiden da draussen nicht im Geringsten lindert. Um etwas zum Guten zu wenden, und sei es noch so wenig, hilft nur: Aufstehen und handeln. In Bezug auf das Tierleid hat sich Esther Geisser entschieden und für sich die Lebensaufgabe gefunden. Sie hat mit Hilfe von kompetenter Seite innert den letzten sieben Jahren eine international vernetzte Tierschutzorganisation aufgebaut: Network for Animal Protection - NetAP. Teams von Fachleuten, insbesondere Tierärzte, engagieren sich in der Schweiz und im Ausland für zahlreiche Tierschutzprojekte. Viele opfern ihre gesamte Freizeit und ihre Ferien dafür, um bei Tierrettungen, Kastrationsprogrammen oder bei Katastropheneinsätzen mitzuarbeiten oder um lokale Kollegen und Tierschützer zu beraten und zu schulen. Damit in diesem Network die Hilfe vor Ort zuverlässig zweckbestimmt und wirkungsvoll bleibt, werden die lokal tätigen einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter akribisch ausgewählt, instruiert und begleitet. Länderspezifische Eigenheiten verlangen dabei Fingerspitzengefühl. Darin hat Esther Geisser Erfahrung, denn die gelernte Juristin war zuvor während 20 Jahren als Personalchefin in Grossbetrieben - auch international - tätig, wo sie ihre korrekte Einschätzung der Qualifikation, des Potenzials und der Motivation von Mitmenschen unter Beweis stellen musste. Ein berührender Beleg für gelungenes Personalmanagement zeigte sich anlässlich des Zyklons 2014 in Indien, wo die lokalen Mitarbeiter des Tierheimes, welches Teil der Networks ist, noch während dem Abflauen des Sturms zuerst die Tiere retteten und sich erst nachher um ihre ebenfalls zerstörten Heimstätten kümmerten. Im Gegensatz zu anderen Tierschutzorganisationen setzt NetAP für Werbung kein Spendengeld ein. (Das nebenstehende Inserat wurde von zwei KGW-Mitgliedern bezahlt.) Die Arbeit bei NetAP gründet auf Ehrenamtlichkeit. Esther Geisser sagt: "Nachhaltigkeit, Professionalität, Effizienz und Effektivität sind uns wichtiger, als möglichst viele, dafür kurzfristige Aktionen, die im Endeffekt nicht viel verändern."

Webseite: www.netap.ch
Kontakt: info@netap.ch

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