Menschen helfen Pferden ...

... Pferde helfen Menschen

Die «Stiftung für das Pferd» wurde 1958 gegründet und hat ihren Sitz in Bern. Die Stiftung nimmt alte Pferde, Ponys und Esel in ihren Heimen auf und bietet ihnen einen schönen Lebensabend auf weiten Juraweiden, in der Herde und doch im Schutz und unter der Obhut des Menschen. Ihre drei Pferdeheime sind «Le Roselet» (in der Gemeinde Les Breuleux), «Le Jeanbrenin» (bei Tramelan im Berner Jura) und «Maison Rouge» (beim Dorf Les Bois).

In der Stiftung verbringen 170 alte Pferde, Ponys und Esel einen wohlbehüteten Lebensabend. Sie geniessen bei jedem Wetter im Sommerhalbjahr den Auslauf auf den weiten Juraweiden und in Gesellschaft ihrer Pferdekollegen. Bei schlechtem Wetter dürfen sie auf gepflegten und grosszügigen Trockenplätzen den Tag verbringen und finden abends Geborgenheit in den hellen und komfortablen Ställen.

Webseite: www.philippos.ch
Kontakt: info@philippos.ch

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Der Appaloosa

Appaloosa ist eine Pferderasse, die vom spanischen Pferd abstammt, das im 18. Jahrhundert nach Nordamerika importiert wurde. Ihre Entwicklung soll von den Nez Percé in Nordamerika ausgehen. Appaloosas sind Freizeit- bzw. Sportpferde, die sich vor allem im Westernbereich großer Beliebtheit erfreuen.

Aussehen

Appaloosa haben einen für Westernpferde typischen Körperbau im meist quadratischen Rahmen. Dazu gehört ein kleiner zum Pferd passender Kopf mit großen, wachen Augen und einer geraden Nasenlinie, eine schräge, gut bemuskelte Schulter, ein kurzer, kräftiger Rücken und eine schräg abfallende Kruppe, ebenfalls stark bemuskelt. Diese Qualitäten befähigen die Pferde besonders auf kurzer Strecke schnell zu werden und wendig zu sein, wie das früher auf der Rancharbeit in Amerika besonders gebraucht wurde. Heutzutage werden aber auch spezialisierte Typen gezüchtet, je nachdem für welchen Zweck man sie einsetzen möchte. Ansonsten fallen die Pferde durch ihr charakteristisches Farbfleckenmuster auf.

Die charakteristischen Merkmale, an denen man auch viele einfarbige Appaloosa erkennen kann, sind das „Menschenauge“ und die gefleckte Haut, überall zu erkennen, wo sie nicht von Fell überdeckt wird, z. B. an den Nüstern, um die Augen oder an den Geschlechtsteilen. Auch die gestreiften Hufe bei dunklem Kronenrand werden so verursacht. Diese Merkmale werden auch als Kriterium für die reguläre Eintragung der Pferde herangezogen.

Charakter

Der Appaloosa verfügt über Ausdauer, Leistungsbereitschaft und Menschenbezogenheit im Umgang. Doch vor allem qualifiziert ihn seine Ruhe und Gelassenheit, diese Eigenschaften machen ihn geeignet zum Familien- sowie Sportpferd.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von jumpinghooves - originally posted to Flickr as Standing Apaloosa, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8074312

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Der Araber

Der Begriff Araber ist umgangssprachlich ein Überbegriff für Pferde die dem Erscheinungsbild und der Herkunft nach arabischen Ursprungs sind, gleichgültig ob sie von der World Arabian Horse Organisation anerkannt sind oder nicht. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff eine eigene Rassegruppe innerhalb der arabischen Pferde[2]. In die Rassegruppe Araber werden die Pferde eingeordnet, deren Blut nicht rein genug ist, um als Vollblutaraber zu gelten, deren Anteil an Fremdblut jedoch zu gering ist, um einer der drei anderen Rassen (Shagya-Araber, Anglo-Araber oder Arabisches Halbblut) zugeordnet zu werden.

Jede Sparte der Arabischen Pferde hat andere Körpermerkmale, die je nach Zuchtziel, Anteil geführten Arabischen Vollbluts (AV) und Prägung des jeweiligen AV-Elterntieres, denen des Arabischen Vollblutes mehr oder weniger nahekommt.

Die Rassegruppe des Arabers hat kein spezielles Zuchtziel, weshalb hier auch keine konsolidierten Exterieur- und Interieurmerkmale zu finden sind. Da jedoch Vertreter dieser Rassegruppe häufig höher im Blut stehen als die der anderen Rassengruppen, weisen die Merkmale nicht selten Ähnlichkeiten mit denen des Arabischen Vollblutes auf. Diese sind in dem Artikel über das Arabische Vollblut beschrieben.

Araber sind oftmals sehr temperamentvoll. Für Wanderreiten oder Distanzritte sind sie durch ihre hohe Arbeitswilligkeit und Härte sehr beliebt. Araber vertragen hohe Temperaturen und große Luftfeuchtigkeit und wurden für Ausdauerleistungen gezüchtet. Die Geschichte der Arabischen Pferde erklärt ihren Erfolg: Jahrhundertelang waren sie die Reittiere der Beduinen, lebten in heißem Klima, bewegten sich auf schwierigem Terrain und mussten bei knappen Rationen lange Strecken zurücklegen. Von Natur aus haben Araber unverwüstliche Beine und sind extrem ausdauernd.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Trescastillos - Eigenes Werk, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3734135

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Der Friese

Der Friese bzw. das Friesenpferd ist eine der ältesten Pferderassen Europas, es ist eine niederländische Pferderasse, die ursprünglich aus der Provinz Friesland stammt und heute in Reinzucht ohne Fremdbluteinkreuzung gezüchtet wird. Seit 1879 wird das Friesch-Paarden Stamboek, das offizielle Stammbuch der Rasse, geführt. Der Sitz des Zuchtbuches ist Drachten.

Aussehen

Friesen sind stämmige Pferde mit einem gewölbten, oft hoch angesetzten und meist sehr kräftigem Hals, einer gut gewinkelten und bemuskelten Hinterhand und einer ausgeprägten Rippenwölbung. Friesen werden heute ausschließlich auf die schwarze Farbe des Rappen selektiert und sind daher meist reinerbig für diese Farbe. Die letzte braune Stute namens Patricia wurde 1928 in das Stammbuch eingetragen. Braune kommen heute nicht mehr vor; sehr selten können noch Füchse auftreten, die jedoch nicht erwünscht sind. Als Fuchsvererber bekannte Hengste werden von der Zucht ausgeschlossen. Auch darf der Friese keine weißen Abzeichen am Kopf oder an den Beinen haben, sondern soll von oben bis unten rein schwarz sein. Ein Stern auf der Stirn ist gestattet, aber unerwünscht.
Friese beim Dressurreiten

Friesen haben oft üppiges Langhaar, weshalb sie im süddeutschen Raum und Österreich auch als Langhaarpferde bezeichnet werden. Erkennbar sind Friesen auch am Kötenbehang an den Beinen. Dieses Erscheinungsbild hat sich seit dem 17. Jahrhundert kaum verändert. In den letzten Jahren wurden vermehrt überdurchschnittlich große Friesen gezüchtet - was an der Nachfrage hin zu einem sportlicheren Pferd liegt. Die meisten Stuten erreichen eine Größe von 155 bis 165 cm, während die Hengste größer werden. Um zur Körung zugelassen zu werden, muss der Hengst dreijährig eine Mindestgröße von 158 cm bzw. vierjährig 160 cm aufweisen.

Bis 1996 wurde der Friese durch eine Zungentätowierung an Stelle eines Brandzeichens gekennzeichnet, seit 1996 werden Mikrochips zur Tierkennzeichnung verwendet.

Charakter

Durch die Einzucht iberischer Pferde gewann der Friese deutlich an Dressureignung. Die hohe Knieaktion, die schwungvollen Grundgangarten und insbesondere sein Talent zur Hohen Schule machen den Friesen zu einem beliebten Show- und Dressurpferd. Darüber hinaus ist er durch seine Kraft, Zuverlässigkeit, Geduld und Sanftmut weiterhin häufig vor der Kutsche zu finden.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Der ursprünglich hochladende Benutzer war Andizo in der Wikipedia auf Deutsch - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1794428

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Das Islandpferd

Das Islandpferd, auch Isländer oder Islandpony genannt, ist eine aus Island stammende, vielseitige und robuste Pferderasse, die dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden kann. Islandpferde gehören zu den Gangpferden, da die meisten von ihnen nicht nur über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp verfügen, sondern zusätzlich über die genetisch fixierten Gangarten Tölt und/oder Pass. Als „Islandpferd“ anerkannt werden nur reingezogene Tiere, ohne Fremdbluteinkreuzung, deren Abstammung lückenlos bis nach Island zurückzuverfolgen ist. In Island ist die Einfuhr von Pferden zur Vermeidung von Krankheiten verboten. Daher können Pferde, die in Island geboren wurden und einmal die Insel verlassen haben, nicht wieder nach Island eingeführt werden.

Islandpferde schwanken im Typ. Während viele – gerade ältere Pferde – im Ponytyp stehen, entspricht ein elegantes, flexibles, gut bemuskeltes, im Reitpferdetyp stehendes Islandpferd mit schön getragenem, ausdrucksvollem Kopf und vollem Schweif- und Mähnenhaar dem derzeitigen Zuchtziel der FEIF. Dieses Zuchtziel ist jedoch umstritten, wie sich häufig im IPZV-Verbandsorgan „Das Islandpferd“ zeigt.

Isländer sind rassetypisch robust und wetterhart, denn sie entwickeln ein besonders dichtes Winterfell, das es ihnen ermöglicht, in ihrer isländischen Heimat draußen zu überwintern.
Dickes Winterfell

Bei den Islandpferden findet man eine Vielzahl von unterschiedlichen Fellfarben. Neben den Grundfarben Füchse, Rappen, Braune gibt es auch Schimmel, Falben, Isabellen, Erdfarbene, Smoky Black, Silver Dapple bzw. Windfarbene und Roan bzw. Farbwechsler. Letztere sind bei dieser Rasse relativ selten. Von den Scheckzeichnungen sind die Tobiano-Schecken beim Islandpferd am häufigsten anzutreffen. Seltener sind Splashed-White-Schecken beim Islandpferd. Bei einer Stute wurde als Rarität die Zeichnung „dominant white“ nachgewiesen. Es ist eine spontane Mutation, die jedoch zu 50 % an die Nachkommen vererbt werden kann. Andere Schecken wie Sabino Overo oder die Leopardenscheckung kommen beim Islandpferd nicht vor.

Ein Islandpferd ist erst mit ca. sieben Jahren ausgewachsen. Mit Rücksicht auf die späte körperliche Reife der Pferde werden sie erst zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr angeritten. Islandpferde werden normalerweise recht alt, 30 bis 35 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Häufig können die Pferde noch weit über ihr 25. Lebensjahr hinaus geritten werden.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Michael Apel - photo taken by Michael Apel, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18890845

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Der Lipizzaner

Der Lipizzaner (Slowenisch: Lipicanec) ist eine alte Pferderasse. Dieser Name taucht 1786 zum ersten Mal auf. Der Karster, wie er früher genannt wurde, hat seinen Namen vom Gestüt Lipica, der ursprünglichen Zuchtstätte in der ehemaligen Habsburgermonarchie. Berühmtheit erlangte die Rasse vor allem durch ihren Einsatz an der Spanischen Hofreitschule in Wien.

Die meisten Lipizzaner (etwa 91 %) sind Schimmel, haben also als Fohlen eine dunkle Farbe und werden mit sechs bis zehn Jahren weiß. Es kommen aber auch vereinzelt andere Fellfarben vor. Heute gibt es neben Milch-Schimmeln nur noch gelegentlich Braune, Rappen, Füchse und Falben, ursprünglich gab es bei den Lipizzanern jedoch auch alle anderen Farben bis hin zu Perlinen, Mohrenköpfen, Platten- und Tigerschecken. Die Gemälde des Hoftiermalers Johann George von Hamilton zeugen von dieser Farbenvielfalt.

Der Typ des Lipizzaners hat sich gute 300 Jahre lang nicht wesentlich verändert. Er wirkt elegant, mittelgroß und kompakt; kurz gesagt athletisch. Härte und Ausdauer zeichnen ihn aus. Kopf, Hals (hoch aufgesetzt) und Schultern passen sehr gut aufeinander. Das Stockmaß liegt heute meist zwischen 155 und 165 cm. Der Lipizzaner trägt heute nur mehr vereinzelt einen markanten Ramskopf bzw. eine Ramsnase, was auf den alt-spanischen Einfluss zurückzuführen ist. Seine Hinterhand ist stark bemuskelt, die Fesselung schräg. Die Hufe sind bei gesunder Aufzucht überaus hart und sehr wohlgeformt. Mähne und Schweif sind ausgeprägt und feinhaarig, allerdings weniger üppig als bei Andalusiern. Der Rücken ist mittellang und kräftig. Die Bewegungen des Lipizzaners wirken graziös und sind durch einen federnden Gang ausgezeichnet. Er ist für einen guten Galopp geschaffen. Seine Knieaktion neigt dazu, hoch zu sein, was zu ausdrucksvollen Piaffen und Passagen führt.

Der Lipizzaner ist ein spätreifes Pferd mit einem lebhaften Temperament. Er ist überdurchschnittlich langlebig und bis ins hohe Alter zur Zucht und zur Arbeit unter dem Sattel geeignet. Der Lipizzanerhengst des ehemaligen jugoslawischen Präsidenten Josip Broz Tito, Maestoso Mara, starb mit 41 Jahren im serbischen Staatsgestüt Karadordevo.[2] Neben einschlägigen Merkmalen seines Exterieurs eignet sich der Lipizzaner besonders aufgrund seiner Kontaktfreudigkeit zum Menschen, seiner hohen Lerndisposition und schnellen Auffassungsgabe für die anspruchsvollen Lektionen der Hohen Schule.[3] Lipizzaner verfügen in der Regel über ein hohes Maß an körperlicher und mentaler Stärke. Besonders die mentale Stärke der Rasse kann als Fluch und Segen zugleich betrachtet werden. Während ein Ausbilder, der Erfahrung mit dieser Rasse hat, spektakuläre und schnelle Ausbildungserfolge erzielen kann, verzweifeln unentschlossene Reiter möglicherweise an dieser mentalen Stärke, der man durch physische Härte nur wenig entgegensetzen kann. Die schnelle Auffassungsgabe des Lipizzaners zeigt sich auch bei unerwünschten Verhaltensweisen, die das Pferd unbemerkt lernt und gegebenenfalls eifrig umsetzt.[4] Neben seinem gutmütigen Wesen hat der Lipizzaner – besonders unter dem Sattel – eine auffällig elegante Ausstrahlung und eine gehörige Portion Mut. All diese Interieureigenschaften resultieren aus einer systematischen jahrhundertelangen leistungsorientierten (und nicht nur morphologischen) Selektion.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Conversano Isabella - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18175628

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Das Paint Horse

Das Paint Horse ist eine gescheckte Pferderasse, die ihren Ursprung im American Quarter Horse hat. Seine einfarbigen Nachkommen wurden früher als Breeding Stock, heute als Solid Paint Bred Horse bezeichnet. In den 1960er Jahren wurde die American Paint Horse Association gegründet.

Das Paint Horse zeichnet sich durch einen kleinen, keilförmigen Kopf aus, mit wachem Auge, breiter Stirn, kleinen, beweglichen Ohren, kleiner, fester Maulpartie und kräftigen Ganaschen. Der Hals ist ausreichend lang und schlank, gut angesetzt, in der Kehle klar ausgeschnitten und beweglich im Genick, die Schulter ist schräg und, wie die Brust, muskelbepackt; der Widerrist ist gut ausgeprägt. Der kurze Rücken ist gut mit der Hinterhand verbunden; die Lende ist tief und kräftig; die Hüfte ist schräg und lang, die gesamte Hinterhand sehr muskulös. Das Fundament ist klar, sehnig und drahtig, mit festen Hufen.

Trotz seiner nur mittleren Größe von etwa 1,42 bis 1,58 m trägt das Paint Horse auch schwergewichtige Erwachsene mit schwerem Westernsattel in jedem Gelände. Die Pferde werden nicht größer gezüchtet,um die "typische Wendigkeit und den Rassetyp" zu erhalten.

Paint Horses können ganzjährig im Offenstall auf der Weide, robust gehalten werden.

Man unterscheidet drei Zeichnungsmuster, "Pattern" genannt: Tobiano, Overo und Tovero. Der Tobiano hat weiße Beine, und sein Weiß kreuzt die Rückenlinie, der Kopf weist die Abzeichen eines einfarbigen Pferdes auf - man erkennt einen Tobiano auch an der typischen Plattenscheckung. Beim Overo kreuzt kein Weiß die Rückenlinie, das Weiß scheint vom Bauch auszugehen. Oft hat er viel Weiß im Gesicht und dementsprechend blaue Augen, häufig sind die Beine dunkel. Die Overoscheckung gibt es in den Varianten Frame Overo, Splashed White Overo und Sabino Overo. Der Tovero stellt eine Mischung aus beiden Coat-Patterns dar.

Paint Horses sind nicht mit Pintos zu verwechseln - letztere stellen keine Rasse dar, sondern können aus unterschiedlichsten Kreuzungen und Rassen stammen. Ein Paint Horse muss bei der American Paint Horse Association registriert sein. Zur Einkreuzung sind das American Quarter Horse und das englische Vollblut zugelassen.

Paint Horses werden für Kurzstreckenrennen (die Viertelmeile ist die klassische Distanz), die Rancharbeit (Cowboypferde) sowie die Westernreitdisziplinen, wie Reining, Cutting, Working Cowhorse, Western Pleasure, Trail usw. verwendet.

Das Paint Horse ist in Herkunft, Typ, Eigenschaften, Abstammungen und Zuchtziel identisch mit der Rasse des American Quarter Horses. Es handelt sich um Western Horses – kompakte, wendige Pferde mittlerer Größe, mit stark ausgeprägter Muskulatur, mächtiger Hinterhand und ehrlichem, gutmütigem Charakter. Paint Horses sind leicht zu reiten, willig und nervenstark und eignen sich darum für das Turnier-, Spazier-, Wander- und Westernreiten. Das Paint Horse verfügt über den Cow Sense, wie das Quarter Horse.

Quelle: Wikipedia
Bild: CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=727382

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Das Shetlandpony

Das Shetlandpony kommt ursprünglich von den Shetlandinseln. Die Tiere wurden während der industriellen Revolution auf das britische Festland gebracht und dort im Bergbau unter Tage als Grubenponys eingesetzt. Heute erfreuen sich die robusten Ponys als erste Reitpferde für Kinder sowie als kräftige und ausdauernde Fahrpferde großer Beliebtheit.

Aussehen

Das Shetlandpony hat einen verhältnismäßig großen Kopf mit breiter Stirn, fast quadratischem Maul, großen Nüstern und kleinen Ohren auf einem kräftigen Hals. Die Beine sind kurz und kräftig, mit klaren Gelenken und harten Hufen. Es besitzt häufig einen dichten Schweif, ebenfalls oft eine dichte Mähne mit einen dichten Schopf, zudem hat es im Winter ein dichtes Fell und einen leichten Behang an Fesseln und Unterkiefer. Das Shetlandpony soll maximal 107 cm groß werden, das Minishetlandpony lediglich 87 cm. Abzeichen sind selten. Alle Farben außer Tigerschecken sind zugelassen. Shetlandpony-Züchter, die Tigerschecken züchten, nennen diese Appaloosa-Pony.

Charakter

Im Verhältnis zu ihrer Körpergröße gehören Shetlandponys zu den kräftigsten Pferden überhaupt, ein trainiertes Shetlandpony kann das Doppelte seines Gewichtes ziehen.[1] In der Regel können Shetlandponys bis zu 60 kg tragen. Sie kamen früher in der Landwirtschaft, nach Abschaffung der Kinderarbeit vor allem in Großbritannien auch als Grubenpferde im Bergbau zum Einsatz, wo sie noch in den 30er Jahren anzutreffen waren. Heute sind diese Ponys als Reitponys für Kinder oder auch als ausdauernde und kräftige Zugpferde und im Zirkus häufig anzutreffen. Shetlandponys sind genügsam und sehr robust, sie gelten als intelligent und langlebig. Sie sind spätreif und ihre Lebenserwartung liegt oft bei ca. 40 Jahren.

Quelle: Wikipedia
Bild: Von Frederik De Graeve (Frederik De Graeve) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2082623

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